Skurrile Kollision

Schon einmal stand auf Sommerrodelbahn Kuh im Weg

Tirol
07.09.2026 18:00

Kaum zu glauben: Mit einer Kuh kollidierte auf der Sommerrodelbahn der Serlesbahnen in Mieders im Tiroler Stubaital (Bezirk Innsbruck-Land) ein Einheimischer (65) samt seinem Enkel (4). Die Bergbahnen arbeiten den Fall auf, der nicht der erste dieser Art war.

Der außergewöhnliche Zwischenfall ereignete sich, wie die Polizei erst am Montag bekannt gab, bereits am Samstag kurz nach 16 Uhr. Der 65-Jährige rodelte gemeinsam mit seinem vierjährigen Enkel hinab, als – so die Polizei – plötzlich eine Kuh auf der Rodelbahn stand. Es kam zur Kollision, dabei erlitt der Mann erhebliche Verletzungen.

Verletzter fuhr noch ins Tal
Der 65-Jährige konnte trotz der Verletzungen noch selbstständig mit dem Kind ins Tal fahren, wo die beiden der Rettungsdienst und ein Notarzt erstversorgten. Großvater und Enkel kamen zur weiteren Abklärung in die Innsbrucker Klinik. Wie sich herausstellte, kam der Bub zum Glück mit dem Schrecken davon.

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Wir nehmen die Angelegenheit sehr ernst, werden alles ganz genau anschauen und gegebenenfalls reagieren.

Leonhard Rasinger, Geschäftsführer Serlesbahnen Mieders

Der Vorfall vom Samstag ereignete sich laut Leonhard Rasinger, dem Geschäftsführer der Serlesbahnen Mieders, im unteren Bereich der Strecke. „Der 65-Jährige hat offenbar mit dem Fuß bzw. Knöchel die Kuh gestreift“, schildert Rasinger im Gespräch mit der „Krone“. „Wo genau, das habe der Mann jedoch nicht sagen können.“

Alle Auflagen erfüllt
Die Serlesbahnen hätten jedenfalls alle behördlichen Auflagen für die Bahn eingehalten, werden den Fall aber dennoch intern aufarbeiten. „Wir nehmen die Angelegenheit sehr ernst, werden alles ganz genau anschauen und gegebenenfalls reagieren“, betont Rasinger.

Nicht zum ersten Mal
Es handelte sich offenbar nicht um die erste Kollision zwischen einem Sommerrodler und einer Kuh bei den Serlesbahnen. „Es hat schon einmal einen ähnlichen Zwischenfall gegeben. Der war allerdings vor meiner Zeit“, erklärt der Geschäftsführer. Mit dem 65-Jährigen werde man nun den Kontakt suchen.

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