Die europäischen Spitzenclubs Paris St. Germain und Aston Villa spielen sich am Mittwoch im Salzburger Stadion den UEFA-Supercup aus. Die Mozartstadt lässt sich das Fußball-Spektakel knapp 400.000 Euro kosten. Gut angelegtes Geld, versichert die Politik ...
Die Aufbauten in der Altstadt haben begonnen, schon am Dienstag werden die ersten Fans aus England und Frankreich eintrudeln. Mittwoch ist es dann soweit: Erstmals seit 31 Jahren trägt der europäische Fußballverband Uefa wieder ein Endspiel auf österreichischem Boden aus, erstmals überhaupt in Salzburg. Im Klessheimer Stadion steigt der Supercup.
30.000 Fans werden live mit dabei sein, die Tickets waren binnen kürzester Zeit ausverkauft. Die Preise am Schwarzmarkt? Exorbitant hoch. Auch die Preise für Hotelzimmer rund um den Supercup schnalzten in den vergangenen Tagen in die Höhe. Etliche Quartiere in der Mozartstadt sind wegen der Festspiele ohnehin längst nicht mehr frei, für die wenigen verfügbaren Schlafgelegenheiten werden Fans ordentlich zur Kasse gebeten. Allein die Uefa hat auch 800 Hotel Zimmer für ihre Mitarbeiter, Delegierten und Ehrengäste reserviert.
Die Stadt Salzburg selbst erhofft sich mit der Austragung des Fußballspektakels einen gehörigen Werbewert, wenngleich das Duell selbst eher als zweitrangig betrachtet wird. Knapp 400.000 Euro an Steuergeld lässt man sich das Rahmenprogramm kosten. Dank der internationalen Aufmerksamkeit, den Nächtigungen und Umsätzen in Gastronomie und Handel soll es eine sogenannte Umwegrentabilität in Höhe von mehreren Millionen Euro geben.
Ob die Rechnung aufgeht, wird sich zeigen. Wir wünschen Ihnen jedenfalls einen guten Start in die neue Woche!
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