Die Temperaturen steigen in den kommenden Tagen in ganz Österreich auf über 30 Grad – und damit wird auch das geparkte Auto blitzschnell zur Hitzefalle. Laut ÖAMTC kann sich der Innenraum eines Fahrzeugs in der prallen Sonne bereits nach 15 Minuten auf rund 45 Grad aufheizen. Bleibt das Auto länger stehen, sind sogar bis zu 60 Grad (!) möglich.
Besonders gefährlich ist die pralle Sonne im geparkten Auto für Kinder und Haustiere. Experten warnen deshalb eindringlich: „Es bleibt überhaupt kein Lebewesen im Auto zurück, weder Kind noch Tier!“ Wer ein Kind oder Tier in einem überhitzten Auto entdeckt, sollte rasch handeln und sofort die Einsatzkräfte verständigen.
ÖAMTC warnt
„Bei Babys kommt noch dazu, dass sie sich nicht wirklich melden können und sehr schnell dehydrieren. Tiere leiden zusätzlich unter ihrem dicken Fell“, erklärt ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl. Doch die Hitze macht sich auch während der Fahrt bemerkbar.

Tipps beim Autofahren
Denn Konzentration und Reaktionsvermögen leiden, während Stress und Gereiztheit zunehmen. Autofahrer sollten deshalb ausreichend trinken, regelmäßig Pausen einlegen und besonders aufmerksam unterwegs sein.
„Fahrfehler nehmen zu“
„Hitze belastet das Herz-Kreislaufsystem und führt zu reduzierter Konzentrationsfähigkeit. Zahlreiche Menschen schlafen auch schlechter, sind müder und reagieren gereizter. All das hat negative Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit, die Fahrfehler nehmen zu“, so VCÖ-Expertin Klara Maria Schenk.
Hitze belastet das Herz-Kreislaufsystem und führt zu reduzierter Konzentrationsfähigkeit.
VCÖ-Expertin Klara Maria Schenk
Auto im Schatten abstellen
Der ÖAMTC rät zu silberbeschichteten Folien: Außen an der Windschutzscheibe angebracht, senken sie die Innenraumtemperatur um zehn bis 15 Grad. Wer sein Fahrzeug im Schatten abstellt oder eben eine Sonnenblende an der Windschutzscheibe verwendet, kann die Temperaturen im Innenraum somit etwas senken. Dennoch sollte kein Lebewesen in einem geparkten Auto im Sommer zurückgelassen werden.
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