Das gibt’s ja nicht! Auch beim Grand Prix von Ungarn kassierte Lewis Hamilton eine Strafe und ärgerte sich über eine Entscheidung seines Ferrari-Teams.
Auch das noch! Lewis Hamilton, der bereits im Qualifying bestraft worden war, erhielt beim Rennen am Sonntag wegen erhöhter Geschwindigkeit in der Box eine Fünf-Sekunden-Strafe. Damit verlor der Rekordchampion Platz vier an Teamkollege Charles Leclerc. Wie die FIA mitteilte, wurde Hamilton in der Boxengasse mit 80,1 km/h geblitzt. Heißt, der 41-Jährige hatte das Speedlimit um lediglich 0,1 km/h überschritten.
Podestplatz hergeschenkt?
Dass Hamilton während der virtuellen Safety-Car-Phase noch einmal in die Box gerufen worden war, ärgerte den Briten. „Ich bin definitiv der Meinung, dass wir den Boxenstopp nicht hätten machen sollen. Die Anweisung kam buchstäblich kurz vor der Einfahrt in die Boxengasse“, haderte er mit der Entscheidung seines Teams.
„Ich hatte keine Zeit, darüber zu diskutieren. Man muss darauf vertrauen, dass eine Entscheidung getroffen wurde, aber im Nachhinein waren meine Reifen völlig in Ordnung“, meinte er. „Ich hätte wahrscheinlich gegen Max den Kürzeren gezogen, aber ich glaube, ich hätte zumindest den dritten Platz halten können.“
50 Punkte fehlen auf Antonelli
Am Ende musste er sich jedoch mit Rang fünf zufriedengeben. Sein Rückstand auf WM-Leader Kimi Antonelli (Mercedes), der beim Sieg von Lando Norris (McLaren) Dritter geworden war, beträgt nun 50 Zähler.
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