Kärntner Sport-Krise

Flutet die Halle und stellt Bäume in das Stadion!

Kärnten
26.03.2026 20:57

Das tut der Kärntner Sport-Seele weh! Rekordmeister KAC segelte gegen Fehervar aus den Viertelfinal-Play-offs, davor war der VSV gescheitert – etwas, das seit 2017/18 so in dieser Konstellation nicht mehr passiert ist. Unser Fußball-Flaggschiff WAC gurkt als Cup-Titelverteidiger in der Qualigruppe rum, die Austria Klagenfurt steht am Abgrund. Wer rettet noch Kärntens Ehre?

Das Kärntner Sport-Herz blutet! Die „Big 4“, unsere besten Teams und Fan-Magneten, sind raus. Raus aus allen Titelrennen und teils nun auch mittendrin in der Bedeutungslosigkeit.

  • Den unrühmlichen Anfang machte da freilich die Austria Klagenfurt. Frisch abgestiegen aus der Bundesliga, geht’s prompt wieder runter – heuer musste der Klub Insolvenz anmelden. Ein Untergang, der seinesgleichen sucht. Dank einer Vereinsführung, die sich mit ihrer Misswirtschaft der Lächerlichkeit preisgegeben hat. Im 30.000 Zuseher fassenden Wörthersee-Stadion gibt’s bald bestenfalls Regionalliga-Kick – nur unter der Voraussetzung, dass das Insolvenzverfahren abgeschlossen wird. Vom Bundesliga-Schnitt von 4400 Fans ist man dann weit weg, – bevor die Arena also leer steht, könnte man ja fast wieder Bäume pflanzen. . .
  • Unser Fußball-Flaggschiff WAC ging als Cupsieger in die Saison, verpasste im Vorjahr den Bundesliga-Titel nur um ein einziges Törchen! Und heuer? Brach nach dem Abgang von Erfolgscoach Kühbauer alles zusammen, traf man unglückliche Trainer-Entscheidungen, schaffte man auch nicht die üblichen Top-Transfers – und findet sich im bitteren Abstiegskampf wieder. Fast schon bizarr, dass die seit acht Ligaspielen sieglosen „Wölfe“ dennoch eine kleine Europa-Chance haben!
  • Auch beim VSV lief vieles unrund. Nach dem mehr als fragwürdigen Rauswurf von Coach Tuomie rettete man sich in die Play-offs, dort setzte es jedoch ein klares 0:4 gegen Graz. Ganz viel interne Unruhe, ganze viele Kommunikationsprobleme – doch wenn man ehrlich ist: Mehr als das Viertelfinale war ohnehin nie realistisch.
  • Aber weil jetzt auch noch Rekordmeister KAC dem Grunddurchgangs-Zehnten Fehervar erlag, hat Kärnten keinen Semifinal-Klub mehr – etwas, das zuletzt 2017/18 so geschah! Der Verein mit den höchsten Ansprüchen scheiterte gnadenlos. Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen – und so kursiert auf Social Media ein KI-generiertes Bild, auf welchem die Horten-Arena geflutet wird – als improvisiertes (dringend benötigtes) Hallenbad für Klagenfurt.

Welches Team rettet also Kärntens Ehre? Aichs Volleyballer kämpfen im Semifinale drum. Einen Pokal von Handball-Ferlach zu verlangen, wäre vermessen. Die Titelverteidigung der Basketball-Piraten in der 2. Liga wäre nett, ein Aufstieg infrastrukturell unmöglich. Eine weitere Baustelle braucht’s eh nicht, unser Sport ist derzeit eine.

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