Das zweite Halbfinale ist durch – und Cosmó hat seine Feuertaufe mit Bravour bestanden! Unser ESC-Star konnte mit einer coolen Bühnenshow und „tierischer“ Unterstützung punkten und sicher jede Menge neue Fans fürs Finale gewinnen. Victoria Swarovski und Michael Ostrowski sorgten nicht nur für „Chaos“, sondern auch für eine bunte – und mega sexy – Show. Und am Ende eines gelungenen Abends standen dann auch die letzten zehn Finalisten fest.
Bulgarien, die Ukraine, Norwegen, Australien, Rumänien, Malta, Zypern, Albanien, Dänemark und Tschechien durften sich über die zehn verbleibenden Finaltickets freuen.
Belgien, Finnland, Griechenland, Israel, Kroatien, Litauen, Moldau, Polen, Schweden und Serbien konnten sich bereits im ersten Halbfinale am Dienstag qualifizieren. Und mit unserem Cosmó als Lokal-Matador sowie den „Big Four“, Deutschland, Großbritannien, Italien und Frankreich, ist das Starterfeld für Samstag schließlich voll.
„Chaos“-Performance zum Auftakt
Den zweiten ESC-Abend eröffnete – huch – überraschend gar nicht JJ mit „Wasted Love“, sondern Michael Ostrowski mit einem blauen Auge und mit einigen ziemlich schrägen Tönen ...
Und dann war da auch noch Victoria Swarovski, die sich auch nicht wirklich besser anstellte, patschnass wurde und am Ende auch noch die Schwimmweste auspacken musste. Was für ein riesengroßes Chaos!
Und die ESC-Fans? Die waren nach dieser Eröffnung irgendwo zwischen Schock und Belustigung, wie einige Kommentare auf X beweisen.
Cosmó meisterte Feuertaufe mit Bravour!
Außerdem hatte unser Cosmó an diesem Abend seinen ersten, großen ESC-Auftritt – außer Konkurrenz, versteht sich. Denn als Vorjahres-Sieger ist Österreich ja fix fürs Finale gesetzt.
Und Cosmó wurde als Lokalmatador natürlich mit jeder Menge Jubel in der Stadthalle empfangen!
Die „Tanzschein“-Choreo saß schon mal perfekt. Ein gelungener Vorgeschmack auf das Finale am Samstag. Auch die Halle tobte! Und was sagten die Fans daheim vorm TV? Hier ein paar Reaktionen aus dem Netz:
„Ein Traum, der wahr geworden ist“
„Es war ein Traum, der wahr geworden ist“, schwärmte Cosmó nach dem Auftritt im Gespräch mit Victoria Swarovski und dankte dem Publikum, das ihn so gefeiert hat. Sein Ziel für heute sei gewesen, das Publikum davon zu überzeugen, dass er zurecht bereits im Finale sei.
Sie bekommen nicht genug von Cosmós „Tanzschein“-Performance? Dann können Sie sich den Auftritt hier anschauen:
Swarovski sorgt mit sexy Looks für Schnappatmung
Außerdem sorgte Victoria Swarovski mit einem Kostümwechsel für Schnappatmung bei den Fans. Nach dem nassen Start heizte sie den Fans im glitzernden Naked-Dress ein! Ein echter Hingucker!
Das hotte Kleid von Swarovski sorgte natürlich auch bei den Fans vor dem Fernseher für Gesprächsstoff:
Und dann gab‘s noch eine Mega-Überraschung! Denn ein weiterer Kostümwechsel stand bei Swarovski an. Zum Hit „I‘m So Excited“ schwang die Moderatorin schließlich nur noch im Glitzerbody die Hüften. Ein Anblick, der so manchen Fan wohl sehr erfreut haben dürfte.
Ebenso wie Swarovskis letzter Look: ein funkelnder Traum mit aufregendem Dekolleté. Modisch vom Anfang bis zum Ende ein unglaublich gelungener Abend.
„Bangaranga!“
Nach der mehr als schrägen Eröffnung ging es flott los mit den ESC-Acts. Nach vier Jahren meldete sich Bulgarien beim ESC zurück – und wie! Die schräge Hymne „Bangaranga“ von Dara ist zwar eine wilde Mischung aus K- und Balkan-Pop, aber machte zum Start in das zweite Halbfinale irgendwie gute Laune.
Bei Aserbaidschans Jiva traf heuer James-Bond-Ballade auf den Song Contest. Große Stimme, wenig Trara auf der Bühne – ob das fürs Finale reicht?
Lust auf ein bisschen „Bangaranga“? Hier können Sie reinhören:
Bitte nicht würgen!
Nicht ganz unumstritten ist Rumäniens diesjähriger ESC-Beitrag: Alexandra Căpitănescu sang im Domina-Look nämlich glatt: „Choke me!“ Was aber natürlich nur metaphorisch gemeint war. Der Song soll emotionale Überforderung darstellen – bloß nicht wörtlich nehmen, hieß es im Vorfeld zur Verteidigung aus Rumänien.
Wohlfühl-Pop kam heuer von Luxemburgs ESC-Elfe Eva Marija. Die trällerte nicht nur „Mother Nature“, sondern ließ auf der Bühne auch die Schmetterlinge fliegen. Ach, wie schön!
Klicken Sie sich hier durch die Bilder der ESC-Acts:
Power-Ballade und Büro-Abgesang
Tschechien schickte heuer Daniel Žižka mit seiner Ballade „Crossroads“ ins Rennen. Und der Pop-Song sorgte nach einem ruhigen Start am Ende noch für eine echte Überraschung.
Bäh, Büro-Alltag – so könnte man kurz und knapp Armeniens heurigen Beitrag zusammenfassen. Denn Simón brachte mit „Paloma Rumba“ nicht nur Stimmung in die Halle, er verfasste damit auch einen Abgesang auf den schnöden Alltag.
Noch mehr Bilder des 2. ESC-Halbfinales gibt es hier:
Die Schweizerin Veronica Fusaro setzte in ihrem Song „Alice“ auf rockige Klänge, Gitarrensolo und eine rauchige Stimme. Einfach cool!
Shakira-Vibes aus Zypern
Einen echten Party-Kracher brachte heuer Zypern auf die Bühne. „Jalla“ sang Antigoni, schwang dazu im sexy Shakira-Style die Hüften und heizte mit Dance-Beats der Halle ein.
„Ooopa!“ Hier gibt‘s einen Ausschnitt von Zyperns Auftritt:
Nach der feurigen Show von Zypern ging es bei Lettland deutlich ruhiger zu. Atvara brachte mit „Ēnā“ eine Trauerballade auf die Bühne. Nicht wirklich ein Stimmungsaufheller …
Ein Favorit nach dem anderen
Mehr ESC-Flair als bei Søren Torpegaard Lund geht sich heuer nicht mehr aus. Der Däne fegte stilecht im Glitzer-Netzhemd über die Bühne und setzte mit seinem Song „Før Vi Går Hjem“ auf gefällige Song-Contest-Rhythmen und eine fantastische Bühnenshow. Nicht umsonst einer der Favoriten!
Hier können Sie in den dänischen Act reinschauen:
Australien schickte mit Delta Goodrem heuer einen echten Superstar zum Song Contest. Die Sängerin und Schauspielerin schmetterte den ESC-Fans „Eclipse“ entgegen und verzauberte dabei im goldenen Glitzerkleid. Was für eine Performance!
Delta Goodrem sorgte auf der ESC-Bühne für Gänsehaut – hier ein Ausschnitt des Auftritts:
Ein bisschen Folklore, ein bisschen Oper und ganz viel Pathos – das ist das diesjährige Rezept des Songs „Ridnym“, mit dem die ukrainischen Kandidatin Leléka beim ESC-Publikum punkten wollte.
Klicken Sie sich durch die Bilder der ESC-Acts:
Romantik und Rocksound zum Abschluss
Einen Song über den Schmerz des Abschieds brachte Albaniens Alis mit „Nân“ auf die Bühne – Engelsflügel und Glitzerumhang inklusive.
Ein bisschen Urlaubsflair versprühte Maltas Aidan mit seinem Beitrag. „Bella“ war dieser Song auf jeden Fall, ob’s aber für den Sieg reichen wird?
Cooler Sound, cooler Style – und jede Menge „Ya Ya Ya“ – Norwegens Jonas Lovv ließ die Stadthalle in Wien beben. Ein würdiger Abschluss für das zweite Halbfinale!
Die Abschluss-Performance aus Norwegen hier im Kurz-Beitrag:
Pathos aus Frankreich und britischer Humor
Außer Konkurrenz trat am heutigen Halbfinal-Abend Frankreichs Monroe mit ihrem Song „Regarde!“ an. Pop, ein bisschen Chanson, ein bisschen Oper – und viel Pathos. Dem Publikum gefiel‘s!
Hier können Sie in Frankreichs Song reinhören:
Ob der Song „Eins, zwei, drei“ von Look Mum No Computer wohl unter die Kategorie „Britischer Humor“ fällt? Eh wurscht, im Finale ist der Brite ja als einer der „Big Four“ ohnehin. Und was wäre der ESC ohne den einen oder anderen schrägen Auftritt? Richtig, einfach nur fad!
JJ präsentierte neuen Song
Vorjahres-Sieger JJ präsentierte schließlich im zweiten Halbfinale seinen neuen Song „Unknown“. Ob er aufgeregt ist? „Es fühlt sich ganz anders an als letztes Jahr. Da war ich richtig nervös, jetzt muss ich nicht noch mal gewinnen, darum bin ich ein bisschen entspannter“, schmunzelte er vorab.
Alarm um Italiens Sal Da Viinci
Noch vor dem zweiten Halbfinale am Donnerstagabend gab es jedenfalls schon Alarm um Italiens Sal Da Vinci, der ja bereits beim ersten Semifinale am Dienstag seinen Song „Per Sempre Si“ präsentierte. Am Donnerstag hatte der Italiener jedoch kurzfristig einen Auftritt im Eurofan House in Wien abgesagt. Was dahintersteckte? Unklar!
Fans fürchteten, dass gesundheitliche Probleme der Grund sein könnten und Sal Da Vincis Auftritt im großen Finale am Samstag womöglich wackelt. Eine kleine Entwarnung gab es aber schon am Nachmittag, als der 57-Jährige überraschend beim geplanten Gig im Eurovision Village am Rathaus die Bühne enterte. Das gibt Hoffnung für Samstag!
Fans feierten auch am Rathausplatz
Und wer keines der begehrten Tickets fürs zweite Halbfinale ergattert hat, der hatte auch heute wieder die Chance, beim Public Viewing am Rathausplatz ein bisschen ESC-Luft zu schnuppern.
Vom schlechten Wetter ließen sich nur die wenigsten die Stimmung vermiesen. Dafür sorgte auch die Party vor dem Rathaus – unter anderem mit Miriana Conte, die im letzten Jahr für Malta beim Song Contest dabei war.
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