Nach einem kunterbunten ersten Halbfinale am Dienstag steigt heute Abend erneut die Spannung. Und dieses Mal auch für Österreich! Denn unser Lokalmatador Cosmó darf den Song-Contest-Fans zum ersten Mal mit seinem „Tanzschein“ einheizen – wenn auch außer Konkurrenz. Wie wird er sich schlagen und welche Acts schaffen es noch ins große Finale am Samstag? krone.at ist den ganzen Abend live für Sie dabei!
Den zweiten ESC-Abend eröffnete – huch – überraschend gar nicht JJ mit „Wasted Love“, sondern Michael Ostrowski mit einem blauen Auge und mit einigen ziemlich schrägen Tönen.
Und dann war da auch noch Victoria Swarovski, die sich auch nicht wirklich besser anstellte, patschnass wurde und am Ende auch noch die Schwimmweste auspacken musste. Was für ein riesengroßes Chaos!
Und die ESC-Fans? Die waren nach dieser Eröffnung irgendwo zwischen Schock und Belustigung, wie die Kommentare auf X beweisen.
„Bangaranga!“
Nach der mehr als schrägen Eröffnung ging es auch schon los mit den heutigen ESC-Acts. Nach vier Jahren meldete sich Bulgarien beim ESC zurück – und wie! Die schräge Hymne „Bangaranga“ von Dara ist zwar eine wilde Mischung aus K- und Balkan-Pop, aber machte zum Start in das zweite Halbfinale irgendwie gute Laune.
Bei Aserbaidschans Jiva traf heuer James-Bond-Ballade auf den Song Contest. Große Stimme, wenig Trara auf der Bühne – ob das fürs Finale reicht?
Lust auf ein bisschen „Bangaranga“? Hier können Sie reinhören:
Bitte nicht würgen!
Nicht ganz unumstritten ist Rumäniens diesjähriger ESC-Beitrag: Alexandra Căpitănescu sang im Domina-Look nämlich glatt: „Choke me!“ Was aber natürlich nur metaphorisch gemeint war. Der Song soll emotionale Überforderung darstellen – bloß nicht wörtlich nehmen, hieß es im Vorfeld zur Verteidigung aus Rumänien.
Wohlfühlpop kam heuer von Luxemburgs ESC-Elfe Eva Marija. Die trällerte nicht nur „Mother Nature“, sondern ließ auf der Bühne auch die Schmetterlinge fliegen. Ach, wie schön!
Klicken Sie sich hier durch die Bilder der ESC-Acts:
Power-Ballade und Büro-Abgesang
Tschechien schickte heuer Daniel Žižka mit seiner Ballade „Crossroads“ ins Rennen. Und der Pop-Song sorgte nach einem ruhigen Start am Ende noch für eine echte Überraschung.
Bäh, Büro-Alltag – so könnte man kurz und knapp Armeniens heurigen Beitrag zusammenfassen. Denn Simón brachte mit „Paloma Rumba“ nicht nur Stimmung in die Halle, er verfasste damit auch einen Abgesang auf den schnöden Alltag.
Pathos aus Frankreich
Außer Konkurrenz trat am heutigen Halbfinal-Abend Frankreichs Monroe mit ihrem Song „Regarde!“ an. Pop, ein bisschen Chanson, ein bisschen Oper – und viel Pathos. Dem Publikum gefiel‘s!
Alarm um Italiens Sal Da Viinci
Noch vor dem zweiten Halbfinale am Donnerstagabend gab es jedenfalls schon Alarm um Italiens Sal Da Vinci, der ja bereits beim ersten Semifinale am Dienstag seinen Song „Per Sempre Si“ präsentierte. Am Donnerstag hatte der Italiener jedoch kurzfristig einen Auftritt im Eurofan House in Wien abgesagt. Was dahintersteckte? Unklar!
Fans fürchteten, dass gesundheitliche Probleme der Grund sein könnten und Sal Da Vincis Auftritt im großen Finale am Samstag womöglich wackelt. Eine kleine Entwarnung gab es aber schon am Nachmittag, als der 57-Jährige überraschend beim geplanten Gig im Eurovision Village am Rathaus die Bühne enterte. Das gibt Hoffnung für Samstag!
Turbo fürs Finale?
Spannend wird es heute aber vor allem für alle Cosmó-Fans. Wird unser ESC-Star seine Feuertaufe auf der großen Bühne meistern und die Fans in der Stadthalle zum Tanzen bringen? Immerhin gilt der erste Auftritt außer Konkurrenz auch als erster Gradmesser fürs Finale.
Wer ist bereit fürs zweite Halbfinale? Cosmó machte vorab auf Instagram schon mal Stimmung:
Ein bisschen positiver Aufwind für Samstag dürfte Cosmó jedenfalls nicht schaden. Geht es nach den Wettquoten, schaut es für unseren sympathischen ESC-Kandidaten heuer nämlich eher düster aus. Aktuell rangiert „Tanzschein“ nämlich lediglich am vorletzten Platz.
JJ rät Cosmó, Spaß zu haben!
Vorjahres-Sieger JJ wird im zweiten Halbfinale zudem seinen neuen Song „Unknown“ vorstellen. Ob er aufgeregt ist? „Es fühlt sich ganz anders an als letztes Jahr. Da war ich richtig nervös, jetzt muss ich nicht noch mal gewinnen, darum bin ich ein bisschen entspannter“, schmunzelte er.
Was JJ seinem Nachfolger Cosmó rät? Einfach viel Spaß zu haben! „ Ich werde ihm die Daumen halten und versuchen, immer für ihn da zu sein. Er soll tief durchatmen und nicht zu nervös sein. Die Proben haben super ausgesehen, er wird sicher eine gute Show machen!“
Fans feiern auch am Rathausplatz
Und wer keines der begehrten Tickets fürs zweite Halbfinale ergattert hat, der hatte auch heute wieder die Chance, beim Public Viewing am Rathausplatz ein bisschen ESC-Luft zu schnuppern.
Vom schlechten Wetter ließen sich nur die wenigsten die Stimmung vermiesen. Dafür sorgte auch die Party vor dem Rathaus – unter anderem mit Miriana Conte, die im letzten Jahr für Malta beim Song Contest dabei war.
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