1. ESC-Halbfinale

10 Finalisten, Israel-Störer & singende Swarovski!

Society International
12.05.2026 23:34

Das erste Halbfinale des Song Contest in Wien ist geschlagen – und es hatte alles, was das Herz der ESC-Fans begehrte: einen schrägen Känguru-Song, heiße Feuershows, sexy Kurven, coole Beats und am Ende zehn strahlende Sieger: Griechenland, Finnland, Belgien, Schweden, Moldau, Israel, Serbien, Litauen, Kroatien und Polen sehen wir im Finale wieder!

Mit „Toni“ und einem Rückblick auf die größten Song-Contest-Hits der letzten 70 Jahre startete Wien in seinen großen ESC-Reigen. Und dann ging es auch schon so richtig los – und wie! Mit einem Auftritt von Vicky Leandros, die im Glitzerkleid ihren großen ESC-Hit „L’amour Est Bleu“ performte.

Swarovski mit „Guckloch“
Schließlich war der Moment für die ESC-Moderatoren Victoria Swarovski und Michael Ostrowski gekommen! Und wow, was für ein Look! Swarovski glitzerte im feuerroten Dress mit „Guckloch“ im Scheinwerferlicht und sorgte gleich für den ersten Hingucker des Abends!

Victoria Swarovski funkelte im sexy Glitzerdress – mit „Guckloch“. Wow, was für ein ...
Victoria Swarovski funkelte im sexy Glitzerdress – mit „Guckloch“. Wow, was für ein ESC-Einstand!(Bild: AP/Martin Meissner)
Swarovski und Ostrowski beim ESC-Halbfinale in der Wiener Stadthalle
Swarovski und Ostrowski beim ESC-Halbfinale in der Wiener Stadthalle(Bild: APA/GEORG HOCHMUTH)
Vicky Leandros eröffnete die erste große ESC-Show in Wien.
Vicky Leandros eröffnete die erste große ESC-Show in Wien.(Bild: AFP/TOBIAS SCHWARZ)

Kängurus, Dirndl – und singende Swarovski!
Die beiden führten mal mehr, mal weniger souverän, aber jedenfalls mit Schmäh durch die erste ESC-Show. Und für alle, die den Unterschied noch immer nicht kennen, gab es gemeinsam mit Australiens Kandidat aus dem letzten Jahr, „Milkshake-Man“ Go-Jo, ein kleines Update – Gesangseinlage von Swarovski inklusive!

Victoria Swarovski sorgte mit einer lustigen Gesangseinlage für einen der Hingucker-Momente des ...
Victoria Swarovski sorgte mit einer lustigen Gesangseinlage für einen der Hingucker-Momente des Abends.(Bild: ORF/Klaus Titzer)

Die schräge Einlage, bei der alle, wirklich alle Klischees beider Länder bedient wurden, sorgte auch bei den ESC-Fans vor dem TV-Bildschirm für Verwirrung und Schmunzeln gleichzeitig. Und – zugegeben – auch für einen kleinen Fremdschäm-Moment!

Hier gibt‘s einen Ausschnitt der Einlage:

Heiße Beats zum Einstand
Zu den einzelnen Acts: Los ging‘s am Dienstag mit einem frechen Auftritt. Für wen Satoshi antritt? Na klar, Moldau! Daran ließ er in seinem Song auch wirklich keinen Zweifel! 

Mit Glitzermaske, Elektrobeats, einer Lasershow und mit ihrem Song „My System“ will Schwedens Felicia unterdessen bei den ESC-Fans für Begeisterung sorgen.

Satoshi aus Moldau sorgte gleich zum Start für Stimmung.
Satoshi aus Moldau sorgte gleich zum Start für Stimmung.(Bild: APA/GEORG HOCHMUTH)
Danach ging es mit Maske und Elektrobeats aus Schweden weiter.
Danach ging es mit Maske und Elektrobeats aus Schweden weiter.(Bild: EBU/Sarah Louise Bennett)

Ethno-Vibes und kein Katzenjammer
Elemente traditioneller kroatischer Musik mit modernem Popsound verband die kroatische Band Lelek in ihrem Song „Andromeda“. Und dabei sahen sie aus wie fünf antike Kriegerinnen, die kamen, um die ESC-Zuschauer in ihren Bann zu ziehen.

Eins ist bei Griechenlands Akylas fix: Fad wurde dem Zuschauer beim Song „Ferto“ auf gar keinen Fall! Wilde Techno-Beats, eine bunte Bühnenshow. Katzenohren-Haube und griechischer Rap mit Botschaft. Ob man da schon den diesjährigen Sieger gehört hat?

„Ferto!“ Hier gibt‘s den Song von Griechenland:

Wilde Elektro-Beats und eine schrille Performance suchte man hingegen bei den Bandidos do Cante vergebens. Wie jedes Jahr setzte Portugal auch heuer auf traditionelle Klänge und schickte gleich fünf Rosenkavaliere mit dem Song „Rosa“ auf die Bühne.

Klicken Sie sich hier durch die Bilder des ESC-Acts:

Lelek brachten Ethno-Klänge nach Wien.
Lelek brachten Ethno-Klänge nach Wien.(Bild: APA/GEORG HOCHMUTH)
Bei Griechenlands Akylas gab es auf der Bühne jede Menge zu sehen.
Bei Griechenlands Akylas gab es auf der Bühne jede Menge zu sehen.(Bild: APA/GEORG HOCHMUTH)
Ruhige Klänge kamen aus Portugal.
Ruhige Klänge kamen aus Portugal.(Bild: AP/Martin Meissner)

Fans feiern ESC-Show in Wien
Auch auf Twitter ging es am ersten ESC-Abend in Wien wieder rund. So witzelte ein Fan etwa nach den ersten Acts frech: „Die wichtigste Frage zuerst: Haben denn auch alle einen Tanzschein?“ Eine Anlehnung an Cosmós ESC-Hit.

Ein anderer feierte die Inszenierung in Wien: „Mega Opening schon mal. Und ich liiieeeebe Michael Ostrowski.“

ESC-Beats und feurige Finnen
Mit typischen ESC-Beats im Song „On Replay“ und futuristischen Kostümen wollte die Band Bzikebi aus Georgien punkten. Altbacken oder doch einfach richtig cool?

Klassik, Pop, ein bisschen Rock und jede Menge Geigenklänge gab es bei dem finnischen Duo Linda Lampenius und Pete Parkkonen zu hören. Und natürlich durfte das Feuer auf der Bühne nicht fehlen, wo der Song doch „Liekinheitin“, also Flammenwerfer, heißt ...

Feurige Show! Hier sehen Sie einen Ausschnitt vom Auftritt der Finnen:

Die Botschaft von Montenegros Tamara Živković Song „Nova Zora“ ist klar: Frauen an die Macht! Mehr Frauenpower beim Song Contest geht nicht.

Mehr Bilder der ESC-Kandidaten gibt‘s hier:

Bzikebi aus Georgien brachte den nächsten Dance-Hit auf die Bühne in Wien.
Bzikebi aus Georgien brachte den nächsten Dance-Hit auf die Bühne in Wien.(Bild: Eva Manhart)
Linda Lampenius geigte für Finnland auf.
Linda Lampenius geigte für Finnland auf.(Bild: Eva Manhart)
Begleitet wurde sie von Pete Parkkonen.
Begleitet wurde sie von Pete Parkkonen.(Bild: Eva Manhart)
Tamara Živković
Tamara Živković(Bild: APA/GEORG HOCHMUTH)

Retro-Vibes und gemischte Reaktionen auf Israel
Ein bisschen ABBA, ein bisschen Pop und ganz viele Retro-Vibes gab es bei Estlands Vanilla Ninja. Klingelt da was? Zu Recht! Denn Anfang der 2000er stürmte die Girlband bereits die österreichischen Charts!

Den wohl härtesten Job beim ESC hat heuer Noam Bettan, der für Israel mit dem Song „Michelle“ ins Rennen ging. Auch an diesem Abend hörte man vereinzelt Rufe aus dem Publikum, doch davon ließ sich Noam Bettan nicht irritieren und zog seine Performance durch. Am Ende gab es Jubel und nur wenig Buhrufe.

Vanilla Ninja rockten für Estland.
Vanilla Ninja rockten für Estland.(Bild: Eva Manhart)
Noam Bettan nahm die Buhrufe wie ein Profi und performte tapfer weiter.
Noam Bettan nahm die Buhrufe wie ein Profi und performte tapfer weiter.(Bild: EBU/Corinne Cumming)

Auch auf X wird der Auftritt von Noam Bettan heiß diskutiert: „Auch wenn ich Israels Vorgehen in Gaza usw. nicht befürworten kann, die ganzen Zwischenrufe hat sich Noam nicht verdient“, hieß es da etwa unter anderem.

Eiskönigin und Silver Surfer
Bei Belgien musste man sich heuer warm anziehen! Denn Essyla trat mit dem Song „Dancing On The Ice“ an – frostige Performance inklusive!

Ob die Blue Man Group ein Mitglied vermisst? Litauens Lion Ceccah war zwar nicht in blaue, dafür aber in silberne Farbe getaucht und sorgte zumindest mit seinem Look für Aufsehen auf der ESC-Bühne. Ob er mit seinem Song „Sólo Quiero Más“ auch überzeugen konnte?

Nicht nur San Marinos Song heißt „Superstar“, der Zwergstaat brachte beim ESC in Wien auch einen echten Superstar auf die Bühne. 80er-Jahre-Ikone Boy George ließ neben Sängerin Senhit die Halle beben.

Belgiens „Eiskönigin“ Essyla ließ es in Wien schneien.
Belgiens „Eiskönigin“ Essyla ließ es in Wien schneien.(Bild: Eva Manhart)
Der Silver Surfer aus Litauen: Lion Ceccah
Der Silver Surfer aus Litauen: Lion Ceccah(Bild: AFP/TOBIAS SCHWARZ)
80er-Jahre-Superstar Boy George rockte mit Senhit aus San Marino die ESC-Bühne.
80er-Jahre-Superstar Boy George rockte mit Senhit aus San Marino die ESC-Bühne.(Bild: APA/GEORG HOCHMUTH)

Grusel-Show zum Abschluss
Polen schickte in diesem Jahr Alicja mit ihrem Song „Pray“ nach Wien. Ob die Sängerin ihre zweite ESC-Chance nutzen kann? Schon 2020 sollte sie ihr Land nämlich beim Song Contest vertreten. Doch dann fiel das Musik-Spektakel wegen Corona aus ...

Gewusst? Graf Dracula kommt aus Serbien – zumindest beim diesjährigen ESC. Denn die Metal-Band Lavina setzte nicht nur mit ihrem Song „Kraj Meine“ auf Düsternis, sondern auch bei der Bühnenperformance. Na hoffentlich bekommen die Fans bei diesem Grusel-Abschluss des ersten Halbfinales da nicht noch Albträume ...

Alicja aus Polen sang „Pray“.
Alicja aus Polen sang „Pray“.(Bild: AFP/TOBIAS SCHWARZ)
Und dann sorgte Serbien noch für Gruseln zum Abschluss.
Und dann sorgte Serbien noch für Gruseln zum Abschluss.(Bild: AFP/TOBIAS SCHWARZ)

Wer sich die Grusel-Serben noch einmal anhören möchte – hier gibt‘s einen kurzen Ausschnitt des Auftritts:

Erster Vorgeschmack auf „Big Four“
Auf der Bühne gab es am Dienstag auch schon einen Vorgeschmack auf die „Big Four“. Italiens Schmusesänger Sal Da Vinci schmachtete „Per Sempre Si“.

Hier kann man in Sal Da Vincis ESC-Song reinhören:

Außerdem durften sich die Fans auch über eine feurige Show von Sarah Engels freuen. Die glitzerte im goldenen Nackt-Suit im Scheinwerferlicht und sorgte mit ihrer heißen Bühnenshow – samt Mini-Stunt – für großen Jubel in der Halle.

Sarah Engels sorgte für eine heiße Performance – noch außer Konkurrenz.
Sarah Engels sorgte für eine heiße Performance – noch außer Konkurrenz.(Bild: AP/Martin Meissner)
Einen Mini-Stunt gab es ebenfalls zu sehen.
Einen Mini-Stunt gab es ebenfalls zu sehen.(Bild: AP/Martin Meissner)
Das weiße Kleid hatte Sarah Engels nur kurz an.
Das weiße Kleid hatte Sarah Engels nur kurz an.(Bild: AP/Martin Meissner)

„Fire“ hieß es bei Sarah Engels – und der Titel ist Programm. Zu sehen hier:

Ein echtes Highhlight gab es schließlich noch als Pausenfüller während des Votings. Die Akrobatik- und Tanzgruppe Zurcaroh aus Götzis in Vorarlberg entführte mit einer bombastischen Show in den Wiener Prater. Was für ein fantastischer Anblick! 

Zurcaroh entführte mit einer magischen Akrobatik-Nummer in den Wiener Wurstelprater.
Zurcaroh entführte mit einer magischen Akrobatik-Nummer in den Wiener Wurstelprater.(Bild: APA/GEORG HOCHMUTH)

Cosmó schon fix im Finale
Österreichs ESC-Star Cosmó drufte sich die erste der drei Mega-Shows in der Wiener Stadthalle noch gemütlich vom Publikum aus anschauen. Er wird sein Debüt auf der großen Song-Contest-Bühne erst im zweiten Semifinale am Donnerstag geben – allerdings außer Konkurrenz. Denn als Vorjahressieger ist Österreich heuer ja fix fürs Finale am Samstag qualifiziert.

Cosmó wird im zweiten Halbfinale zum ersten Mal vor einem Millionenpublikum auf der großen ...
Cosmó wird im zweiten Halbfinale zum ersten Mal vor einem Millionenpublikum auf der großen ESC-Bühne performen.(Bild: ORF/EBU/Corinne Cumming)

Fans feierten am Rathausplatz
Rechtzeitig zum ersten Halbfinale ging es auch beim Public Viewing am Rathausplatz rund. Zahlreiche Fans trotzten dem gar nicht so frühlingshaften Wetter und sorgten mit coolen Fan-Vibes für jede Menge Stimmung.

Auch am Rathausplatz wurde gefeiert, gefiebert und gejubelt.
Auch am Rathausplatz wurde gefeiert, gefiebert und gejubelt.(Bild: APA/MAX SLOVENCIK)
Zahlreiche Fans hatten sich am Dienstag zum Public Viewing zwischen Rathaus und Burgtheater ...
Zahlreiche Fans hatten sich am Dienstag zum Public Viewing zwischen Rathaus und Burgtheater versammelt.(Bild: APA/MAX SLOVENCIK)
Wer voten durfte, gab seine Stimme ab.
Wer voten durfte, gab seine Stimme ab.(Bild: APA/MAX SLOVENCIK)
Die schwedischen Fans brachten sich bereits früh in Stimmung.
Die schwedischen Fans brachten sich bereits früh in Stimmung.(Bild: Imre Antal)
Auch britische Fans feierten am Rathausplatz mit.
Auch britische Fans feierten am Rathausplatz mit.(Bild: Imre Antal)
Die finnischen Fans drückten ihrem ESC-Duo die Daumen.
Die finnischen Fans drückten ihrem ESC-Duo die Daumen.(Bild: Imre Antal)
Vor dem Start des 1. Halbfinales drängten sich zahlreiche ESC-Fans am Rathausplatz.
Vor dem Start des 1. Halbfinales drängten sich zahlreiche ESC-Fans am Rathausplatz.(Bild: APA/MAX SLOVENCIK)
So manch ein ESC-Fan steckte sogar sehr viel Mühe in sein Kostüm.
So manch ein ESC-Fan steckte sogar sehr viel Mühe in sein Kostüm.(Bild: AP/Martin Meissner)
Auch in der „Disco-Bim“ der Wiener Linien herrschte am Dienstagabend gute Stimmung.
Auch in der „Disco-Bim“ der Wiener Linien herrschte am Dienstagabend gute Stimmung.(Bild: Imre Antal)
Die Party-Straßenbahn fährt an den zwei Halbfinal-Tagen vom Volkstheater zur Stadthalle.
Die Party-Straßenbahn fährt an den zwei Halbfinal-Tagen vom Volkstheater zur Stadthalle.(Bild: Imre Antal)

Und auch in der „Disco-Bim“ der Wiener Linien war am Dienstagabend Party angesagt. „Manche fahren zum Ballermann, wir fahren zum ESC“, lachte eine junge Frau in der Party-Straßenbahn, in der zwischen dröhnenden Hits und tanzenden Fahrgästen ausgelassene Stimmung herrschte.

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