So etwas kann man eigentlich nicht erfinden: Nachdem ein alkoholisierter Deutscher in der Nacht zum Freitag im oberösterreichischen Ranshofen sein Auto aufs Dach gelegt hatte, behauptete er, nicht selbst am Steuer gesessen zu haben. Vielmehr habe ein Bekannter das Auto gelenkt und sei nach dem Unfall geflüchtet.
Am Freitag kurz nach Mitternacht wurden Polizisten wegen eines Fahrzeugüberschlags auf die L501 nach Ranshofen gerufen. An der Unfallstelle trafen die Beamten auf mehrere Anwohner sowie einen 29-Jährigen aus Niedersachsen (Deutschland).
Fahrer erfunden
Der Deutsche gab an, zwar Zulassungsbesitzer des Unfallwagens zu sein, gefahren sei aber ein anderer. Nämlich ein Mann, den er zuvor in Burghausen kennengelernt habe. Er selbst sei während des Überschlags am Beifahrersitz gesessen.
Suchaktion gestartet
Nach dem Unfall sei der Bekannte aus dem Fahrzeug gekrochen und davongerannt. Die Feuerwehr Ranshofen rückte mit 18 Kameraden zum Sucheinsatz an, zusätzlich wurde die Drohenbesatzung der FF Schalchen alarmiert. Nach rund zwei Stunden wurde der Sucheinsatz ohne Erfolg beendet.
Immer mehr Widersprüche
Im Zuge der Vernehmung verwickelte sich der 29-Jährige immer weiter in Widersprüche, rückte aber nicht von seiner Version des Unfallhergangs ab. Mehrere Indizien legten aber den Verdacht nahe, dass es den „großen Unbekannten“ gar nicht gab und der Deutsche vielmehr alleine im Wagen gesessen hatte. Ein Alkomattest beim 29-Jährigen verlief auf jeden Fall positiv.
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