Ergebnis überraschte

Finanzpolizei kontrollierte 800 Securitys des ESC

Wien
15.05.2026 19:00

Die Finanzpolizei hat den Song Contest aufgrund der hohen Gefahrenlage besonders ins Visier genommen und daher Hunderte Sicherheitskräfte kontrolliert. Die (Zwischen-)Bilanz überraschte. 

Bereits zum vierten Mal überprüfte die Finanzpolizei die privaten Sicherheitskräfte, die beim Song Contest in der Stadthalle im Einsatz sind. Aufgrund des vereitelten Terroranschlags bei den geplanten Taylor-Swift-Konzerten 2024 ist die Branche bekanntlich ein wenig in Verruf geraten.

Schon im Vorfeld musste das Sicherheitspersonal daher eine Überprüfung der Direktion für Staatsschutz und Nachrichtendienste (DSN) durchlaufen.

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Unsere Bilanz fällt für eine Großveranstaltung ungewöhnlich positiv aus.

Wilfried Lehner, Chef der Finanzpolizei

Jene Maßnahmen zeigen Wirkung, wie der Chef der Finanzpolizei, Wilfried Lehner, im „Krone“-Gespräch erläutert. „Unsere Bilanz fällt für eine Großveranstaltung ungewöhnlich positiv aus“, gibt er sich überrascht.

Allein beim zweiten Semifinale des Song Contests am Donnerstag hatten 35 Finanzpolizisten das Personal in der Stadthalle kontrolliert. 550 Securitys wurden unter die Lupe genommen. Über die vergangenen Tage hinweg waren es aber ungefähr 800, so Lehner.

Die Finanzpolizei am Werk im Märzpark
Die Finanzpolizei am Werk im Märzpark(Bild: APA/GUNTHER LICHTENHOFER)

Mit Kontrollblättern ausgestattet, ließen sich die Finanzorgane Identitätsbescheinigungen wie Pass, Personalausweis und Arbeitspapiere zeigen. Im Fokus der Finanzpolizei stehen vor allem Bestimmungen wie das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz (ASVG) oder das Ausländerbeschäftigungsgesetz. Auffälligkeiten gab es bisher keine. Genaueres könnten nachträgliche Kontrollen aber noch ergeben, fügt er an. 

Plus für Securitys, Minus für Gastro
Besonders sei außerdem: Die Mehrheit der Securitys beim ESC sind Österreicher. In dieser Branche sei das nicht unbedingt üblich, weiß Lehner. Das wunderte ihn nicht. Denn die Kontrollen seien eine logische Folge von Vorkommnissen im Sicherheitsgewerbe in der jüngeren Vergangenheit gewesen. 

Ein paar schwarze Schafe gab es im Gastrobereich der Stadthalle. Sowohl Personal als auch Registrierkassen wurden überprüft. Die Polizisten hatten etwa eine falsche Anmeldung und den Verdacht auf Lohndumping festgestellt.

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