Meridiem Trail

Das ist Österreichs neuer Fernradweg

Reisen & Urlaub
19.03.2026 12:00

Anfang März wurde der Meridiem Trail von Wien nach Villach eröffnet. Entdecken Sie mit der „Krone“ die Route des neuen, 600 km langen Fernradweges, auf dem Sie aktiv und genussvoll mehr über Regionen in Österreich, Ungarn und Slowenien „erfahren“ können.

Der Radtourismus in Europa boomt. Kaum eine andere Reisesparte ist so im Wachsen begriffen. Vor allem Fernradfahren, das durch das E-Bike für die breite Masse attraktiv geworden ist, steht hoch im Kurs. Mit ein Grund für Christian Kresse, leidenschaftlicher Radfahrer und Mitbegründer des Ciclovia Alpe Adria Fernradweges sowie des Bikeparks in Leogang, ein neues Projekt aus der Taufe zu heben: den Meridiem Trail.

Wie die Idee entstanden ist? „Es liegt ein bisschen in meiner DNA. Ich bin in Villach aufgewachsen, aber in Wien geboren, da mein Vater damals dort studiert hat“, erklärt Kresse.

Christian Kresse ist der Erfinder des neuen Meridiem Trail. Die Strecke führt durch malerische ...
Christian Kresse ist der Erfinder des neuen Meridiem Trail. Die Strecke führt durch malerische Landschaften und bietet Radlern auch eine große kulinarische Vielfalt.(Bild: Hannes Wallner)

Es gebe bei Radfahrern eine Sehnsucht, von Wien aus in den Süden zu radeln. Gespickt mit der historischen Komponente, denn schon die Römer nutzten Handelswege von Vindobona nach Süden, entstand nach zweijähriger Entwicklung der Meridiem Trail. Mit zwölf Regionen und zwölf Etappen, die man in zwölf Tagen (oder auch kürzer) zurücklegen kann. Was würde da besser passen als der Name „ad meridiem“, was so viel wie „gegen Mittag“ bzw. „zwölf Uhr“ bedeutet?

So verläuft der Meridiem Trail
Der neue Radweg startet bei der Urania in Wien, dem ehemaligen Vindobona, und führt durch Weinlandschaften und Hügelland Tritt für Tritt bis ins Seenland Kärnten nach Villach, der zur Römerzeit bedeutenden Siedlung Santicum. Wer auf dem neuen Trail fährt, legt dabei 4400 Höhenmeter von Wien nach Villach (bzw. umgekehrt über 4100 Höhenmeter) auf bestehenden Radwegen und -routen zurück. Dabei hat Meridiem-Trail-Initiator Christian Kresse viele persönliche Abenteuer in die Routenführung einfließen lassen. Insgesamt gibt es zwölf Etappenorte (siehe Grafik).

Die Überblicksgrafik zeigt den neuen Fernradweg, der durch Österreich, Ungarn und Slowenien ...
Die Überblicksgrafik zeigt den neuen Fernradweg, der durch Österreich, Ungarn und Slowenien führt und die Schönheit der Regionen verbindet.(Bild: Illustration)

Es warten auf der Reise nicht nur fünf österreichische Bundesländer, sondern auch die ungarischen Städte Sopron und Köszeg. Über den Radlpass geht es in das idyllische slowenische Dorf Radlje an die Drau. Von dort geht es weiter ins Kärntner Lavamünd und schließlich nach Villach. Ein Vorteil ist, dass der neue Fernradweg an 15 Bahnhöfen verläuft. Das ermöglicht nicht nur eine grüne An- oder Abreise, sondern auch Start und Ziel einer Tour auf dem neuen Fernradweg individuell wählen zu können. „Erleichtert wird das durch die neue Koralmbahn, die von ÖBB und Westbahn befahren wird“, so Kresse weiter.

Digitaler Reiseführer und eigenes GPSWeitere Besonderheiten des Meridiem Trails: ein digitaler Reiseführer, der Informationen zu Unterkünften, die direkt und provisionsfrei gebucht werden können, sowie Restaurants, Sehenswürdigkeiten usw. anzeigt. Orientierung gibt das eigene GPS-System über eine Handy-App. Wer in Villach angekommen ist und noch nicht genug vom Radeln hat, kann über den Ciclovia Alpe Adria nach Grado ans Meer oder über Salzburg auf den Donauradweg fahren. Sicher ist, man wird überall Neues „erfahren“.

Nähere Infos zum Fernradweg online: www.meridiemtrail.com 

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