Forschende der ETH Zürich und des Kantonsspitals Baden haben eine bisher unbekannte Ursache für die begrenzten Therapieerfolge der sogenannten Schaufensterkrankheit entdeckt – und wecken damit Hoffnungen bei Patienten.
Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) sorgt bei Betroffenen für starke Muskelschmerzen und Gehschwierigkeiten, die beim Stehenbleiben nachlassen – daher der umgangssprachliche Name „Schaufensterkrankheit“.
Schäden sitzen tief
Bisherige Behandlungen konzentrierten sich vor allem auf die großen Arterien der Beine. Die neue Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Nature Cardiovascular Research, zeigt jedoch, dass auch die kleinsten Blutgefäße sowie die umliegenden Muskel- und Immunzellen geschädigt sind.
Neue Therapiechancen
„Die Beseitigung einer Verstopfung in einer großen Arterie reicht möglicherweise nicht aus“, erklärte die ETH Zürich. Zukünftige Therapien könnten darauf abzielen, die beschädigten Zellen in den kleinsten Gefäßen zu reparieren und die Entzündungen im Muskel zu reduzieren. Dies könnte die Muskelfunktion verbessern und die Lebensqualität von Millionen Betroffenen steigern.
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