Segelboot gesunken
Schiffsunfall vor kroatischer Insel: Drei Tote
Bei einem schweren Schiffsunglück in den Gewässern zwischen den kroatischen Inseln Brač und Šolta sind am Sonntag drei Menschen ums Leben gekommen. Das nationale Seenotrettungs- und Suchkoordinierungszentrum (MRCC) in Rijeka hat den tragischen Unfall mittlerweile bestätigt.
Demnach kollidierte kurz vor 12 Uhr ein Passagierkatamaran mit einem Segelboot. Das Segelboot sank nach dem Zusammenstoß. Eine Person werde nach dem Unglück in der Adria noch vermisst, teilte das kroatische Verkehrs- und Meeresministerium mit.
Bergungsarbeiten sollen am Montag starten
Eine Unterwasserdrohne ortete das gesunkene Segelschiff in mehr als 50 Meter Tiefe. Es werde vermutet, dass die vermisste Person noch im Innern sei, sagte Hafenmeister Zeljko Kustera dem Sender HRT. Die Bergungsarbeiten sollten am Montag anlaufen.
Video: Schiffstragödie vor der Küste Kroatiens
Todesopfer tschechische Staatsbürger
Der Katamaran gehöre einem privaten lokalen Unternehmen, das Segelschiff sei unter französischer Flagge unterwegs gewesen, hieß es weiter. Bei den drei Todesopfern handelt es sich dem Ministerium zufolge um Passagiere des Segelbootes. Der kroatischen Zeitung „Slobodna Dalmacija“ zufolge waren die Todesopfer Urlauber aus Tschechien.
Auf dem Segelboot hätten sich acht Menschen befunden, an Bord des Katamarans 118 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder. Vier Passagiere des Segelschiffs konnten gerettet werden. Wie es zu dem Unfall kam, war zunächst unklar. Die 118 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder des kroatischen Ausflugsschiffs blieben unverletzt.








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