Weltmeister Argentinien greift auf radikale Maßnahmen zurück. Zahlen Eltern keinen Unterhalt an ihre Kinder, sollen diese auch nicht zur WM reisen dürfen. Am Mittwoch treffen Messi und Co. auf Algerien, am 22. Juni trifft man auf Österreich.
Keine Unterhaltszahlungen, keine WM! Weltmeister Argentinien geht einen ungewöhnlichen Weg. Die argentinischen Behörden übermittelten Gastgeber USA eine Liste mit 13.000 Eltern, die mit Unterhaltszahlungen für ihre Kinder im Rückstand sind.. Diese sollen keine Möglichkeit bekommen, ihr Geld für die WM zu verwenden.
„Wer grundlegenden Verpflichtungen wie der Versorgung seiner Kinder nicht nachkommt, muss die Konsequenzen tragen“, erklärt Jorge Macri, Bürgermeister von Buenos Aires. „Wenn sie nicht für den Unterhalt ihrer Kinder sorgen, wird ihnen der Zutritt zum Stadion verwehrt.“
In Argentinien bereits 162 Personen identifiziert
In Argentinien wird diese Maßnahme seit März 2025 eingesetzt. Eltern, welche Unterhaltszahlungen nicht leisten, werden mit Stadionverboten bestraft. Mittels Identitätskontrollen konnten bereits 162 Personen identifiziert werden. Um dennoch Zutritt zum ersten Gruppenspiel gegen Algerien am Mittwoch zu bekommen, gibt es aber noch die Möglichkeit die Situation mit den Behörden zu klären. Am 22. Juni treffen die Südamerikaner auf Österreich.
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