Lagger gewinnt 7-Kampf

Voss pulverisiert Bestleistung und holt 4. Titel

Sport-Mix
14.06.2026 18:22

Die Kärnterin Sarah Lagger und der Vorarlberger Niklas Voss kürten sich in Linz zur „Königin“ und zum „König“ der österreichischen Leichtathleten und sicherten sich die Staatsmeistertitel im Mehrkampf. Im Fall des 25-jährigen Voss mit einer gewaltigen Steigerung.

Der 25-Jährige Niklas Voss krönte sich in Linz zum vierten Mal in seiner Karriere zum rot-weiß-roten „König der Leichtathleten“ und holte sich den Staatsmeistertitel im Zehnkampf. Und das mit einer absoluten Topleistung! Nachdem der Götzner schon am ersten Tag mit persönlichen Bestleistungen (PB) über 100 und 400 Meter geglänzt hatte, machte der von Herwig Grünsteidl in Wien trainerte Voss am Sonntag in derselben Tonart weiter. Mit 4,70 Meter verbesserte er seine Stabhochsprung-PB um 20 (!) Zentimeter und blieb mit exakt 40 Metern im Diskuswurf auch nur vier Zentimeter unter seiner PB. Nachdem er im abschließenden 1500-Meter-Lauf in 4:43,76 Minuten ins Ziel kam, beendete er den Mehrkampf mit 7398 Punkten und verbesserte damit seine persönliche Bestleistung um beachtliche 279 Zähler.

Mit 1,57 Meter im Hochsprung gab Chiara Schuler schon früh wichtige Punkte ab.
Mit 1,57 Meter im Hochsprung gab Chiara Schuler schon früh wichtige Punkte ab.(Bild: Alfred Nevsimal)

Lagger vor Schuler
Den Titel bei den Damen sicherte sich in Abwesenheit von Verena Mayr und Ivona Glavas Dadic die Kärntnerin Sarah Lagger. Der 26-Jährigen gelang mit 5950 Punkten zwar der beste Siebenkampf seit 2023. Auf ihre persönliche Bestmarke von 6225 Zählern fehlten ihr aber doch einiges. Die 25-jährige Hörbranzerin Chiara Schuler, die im Vorfeld mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte, holte sich mit 5769 Punkten wie bereits im Vorjahr die Silbermedaille. „Zufrieden bin ich nicht“, gestand „Kiki“. „Ehrlich gesagt habe ich aber nicht geglaubt, dass ich mit dem Rücken den Mehrkampf überhaupt beenden kann.

U20-WM-Aspirantin siegt am Bodensee
Beim Bregenzer Frauenlauf gab es über die 5-Kilometer-Strecke eine prominente Siegerin: Pauline Schedler – die heuer in den USA bereits mit Topleistungen über 800 und 1500 Meter geglänzt und sich für einen Start bei der U20-WM in Eugene (USA) empfohlen hat – war in 16:49 Minuten nicht zu schlagen.

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