Mit dem Beginn eines neuen Lebens hat sie ihre Arbeit getan - die Plazenta. In der Forschung wird dieses unterschätzte Organ „reanimiert“, um Erkrankungen des Kindes vorauszusagen oder herauszufinden, welche Medikamente Schwangere einnehmen können. Diese modernsten Untersuchungen werden in Graz durchgeführt, eines von weltweit nur etwa zehn Zentren.
Jeder Mensch hatte einmal eine Plazenta. Ohne sie ist kein Leben möglich. Sie versorgt den Fötus mit Nährstoffen und Sauerstoff, bis das Kind auf die Welt kommt. Normalerweise stirbt dieses geheimnisvolle Organ, auch „Mutterkuchen“ genannt, dann. Nicht jedoch an der medizinischen Universität Graz. Dort lebt sie für einige Stunden als Forschungsobjekt weiter. Und die Ergebnisse sind faszinierend.
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