Die „Krone“ hilft

„Ich hätte so gern noch ein bisschen mehr Zeit“

Steiermark
19.04.2026 08:00

Eine heimtückische Krankheit verdammt den jungen Steirer Bastian zu einem Leben im Pflegebett. Erfüllen wir ihm ein paar kleine Wünsche!

Als er sechs Jahre alt war, konnte er noch gehen und mit dem Rad fahren. Heute liegt der 25-Jährige regungslos im Bett, kann für kurze Zeit im Rollstuhl sitzen und hängt an einem Beatmungsgerät. Nur den Kopf und ein klein wenig die Hände kann er noch bewegen.

Gerade so viel, dass er über spezielle Module ins Internet kann und Playstation spielen, solange er die Kraft dafür hat. All das strengt ihn furchtbar an, aber viel mehr hat er ja nicht. Dennoch lächelt Bastian und sagt tapfer: „Ich nehme halt jeden Tag so an, wie er kommt.“

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Gell, Basti, wir schaffen das schon noch weiter!

Vor ihrem Sohn zeigt sich die Mutter stark, in der Küche bricht die von der Pflege gezeichnete Frau jedoch in Tränen aus.

Der junge Steirer leidet unter einer heimtückischen Krankheit, der Muskeldystrophie, einem Gendefekt, der sich in fortschreitendem Muskelschwund niederschlägt. Lebenserwartung: verkürzt. „Uns wurde sogar ganz klar gesagt, dass es keine Hilfe mehr gibt, wenn noch etwas mit der Lunge dazukommt – dass man da nichts mehr für meinen Sohn machen kann.“

Vor ihrem Sohn ist die Frau stark („Gell, Basti, wir schaffen das schon noch weiter!“), aber draußen in der Küche bricht die von der Pflege gezeichnete Frau in Tränen aus. Seit vier Jahren – davor gab es turbulente Familienumstände und sehr kritische Phasen, welche privat gehalten werden – liege die Pflege ihres Sohnes zum Löwenanteil bei ihr, „da ja auch nicht viele mit einem Beatmungsgerät hantieren dürfen“. Der Patient braucht immer jemanden bei sich, muss auch künstlich ernährt werden.

Ein Eishockeyspiel live wäre sein Traum
Zur Angst um ihren Sohn kommen finanzielle Sorgen. Man lebt von Mindestsicherung und Pflegegeld, „aber allein an Behelfsmitteln ist so viel zu zahlen und auch bei den Spitalaufenthalten“. Bislang sei es irgendwie gegangen, aber jetzt nicht mehr.

Und, was jeder Mensch mit Empathie nachvollziehen kann: „Ich möchte dem Basti so gern noch ein paar schöne Erlebnisse schenken. Er würde so gern einen Ausflug machen, solange er noch im Rollstuhl sitzen kann. Und ein Spiel seiner geliebten 99ers sehen! Noch einmal ans Meer – aber das bleibt wohl Wunschdenken.“ Und, das bringt sie fast nicht über die Lippen: „Wenn mein Bub stirbt – ich hätte das Geld fürs Begräbnis nicht“.

Der junge Mann hat keine großen Wünsche mehr, hier wird auch nicht um Geld „gebettelt“ – aber vielleicht mag die „Krone“-Familie mit einem Beitrag noch ein paar kleine Wünsche für den vom Schicksal so getroffenen jungen Mann erfüllen. Seinen großen Wunsch kann ihm ohnehin niemand schenken: Gesundheit. „Ich hätte so gern noch etwas mehr Zeit“, sagt Bastian.

Konto:  „Verein Krone Leser helfen-Stmk.“, AT152081500044569523, Kennwort Bastian

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