Hergang weiter unklar

Helfer sammeln jetzt Geld für verletztes Axt-Opfer

Oberösterreich
19.04.2026 08:00

Am Mittwoch um 12 Uhr kam es am Linzer Südbahnhofmarkt zu der Axt-Attacke. Der Security wollte offenbar noch flüchten, doch der Täter holte ihn beim Gastgarten vom „MA 28“ ein und schlug mehrmals auf sein Opfer ein. Chef Gernot Landsfried startete jetzt eine Spendenaktion.

Wenn man Samstagmittag über den Linzer Südbahnhofmarkt schlendert, deutet nichts darauf hin, was sich 72 Stunden zuvor abgespielt hat. Nur ein vor der Raiffeisenbank abgestelltes Polizeifahrzeug lässt erahnen, dass etwas vorgefallen sein muss. Wie berichtet, schlug ein 30-Jähriger mehrmals mit einem Handbeil auf einen Security der Bank ein.

Geld geht direkt an Betroffenen
Der Mann ließ erst von seinem 40-jährigen Zufallsopfer ab, als der Chef vom „MA 28“, Gernot Landsfried, mit einem Messer dazwischenging und damit den Angreifer vertrieb. Ersthelfer kümmerten sich um den Schwerverletzten.

Landsfried kündigte nun in den sozialen Medien an, für das Opfer eine Spendenaktion gestartet zu haben: „Das gesamte Geld geht direkt an den Betroffenen. Es wird für die Reha und für das Wohl des Betroffenen verwendet. Bitte spendet, wenn ihr könnt. Bitte helft ihm, dass er wieder auf die Beine kommt.“

Gernot Landsfried vom „MA 28“ half dem Opfer und will jetzt noch einmal helfen.
Gernot Landsfried vom „MA 28“ half dem Opfer und will jetzt noch einmal helfen.(Bild: FOTOKERSCHI / MARKUS HAUSER)

„Wünschen nur das Allerbeste“
Auch seitens der Raiffeisenbank versichert man dem jahrelangen Mitarbeiter vollste Unterstützung: „Liebes ,MA 28‘-Team,wir möchten uns an dieser Stelle aufrichtig bei Euch bedanken, dass Ihr unseren lieben Kollegen am Mittwoch mit selbstloser Zivilcourage und professioneller Ersten Hilfe unterstützt habt. In diesen Dank möchten wir auch den Mitarbeiter des Restaurants ,Goldküste‘ einschließen. Wir schätzen Euer Engagement für unseren Kollegen sehr, dürfen Euch in diesem Zusammenhang aber auch versichern, dass er seitens der Raiffeisenlandesbank OÖ mit unserer vollen Unterstützung rechnen darf. Der ausschließliche Fokus liegt nun auf seiner Genesung, für die wir ihm selbst und seiner Familie das Allerbeste wünschen.“

Kameras sollen Hergang klären
Während die Ermittlungen der Polizei und Staatsanwaltschaft laufen, wird das Opfer intensivmedizinisch betreut. Der Täter blieb bei der Haftprüfung bei seinen Aussagen: Er hatte die Axt im Rucksack, kam im Bus von Aschach/D., wo er zuvor auf ein Auto eingeschlagen hatte, nach Linz, um bei der Bank Geld zu wechseln und wurde danach im Freien von dem Security auf die Axt angesprochen.

Das reichte für den unbescholtenen 30-Jährigen aus, den Mann zu verfolgen und schwer zu verletzen. Wie die Tat genau abgelaufen ist, ist aber weiter unklar. Die Bank hat nun jedenfalls Aufzeichnungen der Videoüberwachung der Polizei zur Verfügung gestellt.

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