Lange vor Brandstiftung, schwerem Betrug, dem Abzocken eines blinden Restaurantgasts und anderem mehr wurde eines der Wiener Balkan-Grillhäuser von Mirsad A. zum Tatort eines Raubs. Dafür muss er nun endgültig hinter Gitter. Das Gericht machte auch mit neuen haarsträubenden Ausflüchten des Clanchefs kurzen Prozess.
Im zweiten Anlauf ist es geglückt: Zum Unterschied von der Verhandlung Ende September, vor der sich Mirsad A. – ausgerechnet, weil er da schon in U-Haft saß – drücken konnte, wurde er nun im Oberlandesgericht von der Justizwache vorgeführt. Es ging nur um das erste von vielen in Wien verübten Delikten, mit denen er die Justiz beschäftigt, und es ging um den Schuldspruch vom April in dieser Sache. Mit bizarren Ausweichmanövern versuchte er erneut, der Gerechtigkeit zu entkommen.
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