Mit dem Surface Laptop Ultra hat Microsoft am Mittwochabend das bislang leistungsstärkste Mitglied seiner Surface-Familie vorgestellt. Angetrieben von der neuen Prozessor-Plattform RTX Spark, soll es selbst fordernde KI-Modelle lokal ausführen können und ausreichend Rechenleistung „für anspruchsvolle kreative und technische Workflows“ bieten. Das hat allerdings seinen Preis.
Das neue Surface-Mitglied ist das erste von Microsoft, das auf dem gemeinsam von Nvidia und Mediatek entwickelten ARM-Chip RTX Spark basiert. Diese ist aktuell in zwei Ausführungen erhältlich: mit 18 CPU- und 5120 GPU-Kernen oder 20 CPU- und 6144 GPU-Kernen. Ihnen zur Seite stehen zwischen 24 und bis zu 128 Gigabyte Arbeitsspeicher sowie ein SSD-Speicher von 512 Gigabyte, einem oder zwei Terabyte.
Das 15 Zoll große IPS-Touch-Display im 3:2-Format löst mit 3270 x 2180 Pixeln auf (262 PPI) und bietet eine Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz. Die LED-Hintergrundbeleuchtung verspricht bei HDR-Inhalten eine Spitzenhelligkeit von bis zu 2000 Candela. Die Anschlüsse umfassen Bluetooth 5.4, Wi-Fi 7, HDMI 2.1b, drei USB-C-Ports, davon einer magnetisch, sowie einen USB-A-Anschluss, einen SD-Kartenleser und einen 3,5-Millimeter-Kopfhöreranschluss.
Der integrierte Akku des zwei Kilogramm schweren und 18 Millimeter dicken Geräts verspricht eine Videowiedergabezeit von bis zu 15 Stunden, bei Web-Nutzung sollen bis zu zwölf Stunden möglich sein. Geladen wird mit bis zu 140 Watt – ein entsprechendes Netzteil legt Microsoft zum Verkaufsstart für eine begrenzte Zeit kostenlos als Draufgabe bei.
Ultra auch beim Preis
Das alles hat allerdings seinen Preis. Dieser beträgt für die Einstiegsvariante mit kleinerem Prozessor, 24 Gigabyte RAM und 512-Gigabyte-SSD rund 2900 Euro. Die Variante mit 20 Prozessorkernen, 32 Gigabyte RAM und einem Terabyte Speicher schlägt mit rund 4240 Euro zu Buche. Für die Spitzenkonfiguration mit 128 Gigabyte Unified Memory und einem Terabyte Speicher werden rund 6880 Euro fällig.
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