Wie sah der Himmel wirklich aus, als am 6. Juni 1944 fast 160.000 alliierte Soldaten zur größten Invasion des Zweiten Weltkriegs aufbrachen? Neue Rekonstruktionen machen sichtbar, was damals über Leben und Tod entschied: ein winziges Fenster zwischen Sturmfronten, Wolken und aufklarendem Himmel.
Drei separate Teams von Meteorologen arbeiteten unter strengster Geheimhaltung an den entscheidenden Wettervorhersagen, die für die Invasion der Alliierten in der Normandie während des Zweiten Weltkriegs erforderlich waren. Doch heftige Sturmfronten ließen ihnen kaum Spielraum: Ihre Analyse der Wetterverhältnisse für den Monat Juni „ließ nur vier mögliche Tage übrig: den 5., 6., 19. oder 20. Juni“, erinnerte sich einer der involvierten Meteorologen, der damals 28-jährige Lawrence Hogben, später.
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