„Der Grund war …“

Skandal! Jetzt meldet sich Judo-Schläger zu Wort

Sport-Mix
10.09.2026 14:14
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Skandal in der deutschen Judo-Bundesliga: Wie „sportkrone.at“ berichtete, prügelte der Leipziger Gast-Athlet Akaki Japaridze aus Georgien seinen Gegner Timo Cavelius nach Ende des Kampfes krankenhausreif. Jetzt meldet sich Japaridze zu Wort und rechtfertigt seine Attacke. 

Was war passiert? Der Georgier schlug unmittelbar nach seiner Niederlage dreimal mit der Faust auf den völlig überraschten Cavelius ein. Der Attacke war eine provozierende Jubel-Geste des deutschen Olympia-Teilnehmers vom TSV Abensberg vorausgegangen. Cavelius zog sich einen Kieferbruch zu.

Japaridze: „Nicht das Ergebnis von Emotionen“ 
Warum es zu diesem Ausraster kam, versucht Japaridze nun zu erklären. Er wolle klarstellen, dass dieser Vorfall „nicht das Ergebnis von Emotionen“ gewesen sei, die durch die sportliche Niederlage ausgelöst wurden.

„Der Grund war ein anderer: ehrverletzendes Verhalten des Gegners mir gegenüber, sowohl verbal als auch durch Gesten. Das ist im Sport und im Rahmen der Sportethik ebenso völlig unakzeptabel – und in erster Linie unakzeptabel für mich als Georgier und als Mann“, schreibt Japaridze.

Cavelius wurde bereits operiert
Cavelius, der nach dem Vorfall am vergangenen Samstag in der Leipziger Universitätsklinik sofort operiert wurde und seinen Kiefer mit drei Platten fixieren ließ, muss nun noch zehn bis zwölf Wochen warten, bis er wieder kämpfen kann. „Ich bin auf dem Weg der Genesung“, sagt er. „Selbst, wenn mein Jubel bei Akaki Japaridze negative Emotionen ausgelöst haben sollte, kann dies einen solchen Gewaltexzess weder erklären noch rechtfertigen. Ich habe ihn weder verbal beleidigt noch körperlich angegriffen.“

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