Vorsicht ist derzeit bei betrügerischen SMS und E-Mails im Namen von A1 geboten. Wie die Arbeiterkammer Tirol (AK Tirol) warnt, fordern Unbekannte bei ihren Phishing-Versuchen Opfer dazu auf, Zahlungsdaten zu erneuern. Auch weitere Masche bleibt aktuell.
„Lieber Herr, einmal im Jahr bitten wir Sie um wenige Minuten Ihrer Zeit: Zur Sicherstellung der Richtigkeit Ihrer Kunden- und Vertragsdaten ist eine kurze Bestätigung Ihrer hinterlegten Informationen erforderlich“ – so beginn eine Mail, die angeblich von A1 stammt. Auch ähnliche SMS werden aktuell verschickt.
Dahinter verbirgt sich jedoch eine dreiste Phishing-Falle, die Betrüger derzeit an potenzielle Opfer senden, wie die AK Tirol nun warnt. In den SMS wird zum Erneuern der Zahlungsdaten aufgefordert. Die AK rät, diese Nachrichten umgehend zu löschen.
Ähnliches gilt für E-Mails, die im Namen des „A1 Business Service Teams“ verwendet werden. AK-Konsumentenschutzexperten stufen diese als gefährlich ein. Darin geht es um die Bestätigung der Vertragsdaten. Im Betreff der Mails ist zudem der Hinweis, dass es sich um wichtigen Handlungsbedarf beim Vertragskonto handle. „Die Nachricht setzt dabei bewusst unter Zeitdruck: Andernfalls werde das Konto eingeschränkt und würde so lange eingeschränkt bleiben“, erklärt die AK Tirol die Masche der Betrüger.
Täuschend echte Nachrichten
Die Mails sind mittlerweile perfekt gestaltet und deshalb umso gefährlicher, warnen die Konsumentenschutzexperten der AK Tirol. Während beim derzeitigen SMS-Phishing darauf hingewiesen wird, dass der diesjährige Klimabonus (der bereits 2024 ausgelaufen ist!) unter einem bestimmten Link erhältlich ist, sind die Phishing-Aufforderungen im Namen von A1 kaum noch von echten Mails des Unternehmens zu unterscheiden.
Die Konsumentenschutzexperten der AK haben einige Tipps zusammengestellt, wie man Betrugsversuche erkennen und verhindern kann:
Geben Sie niemals Konto- bzw. Kreditkartendaten bekannt, wenn Sie durch Nachrichten (E-Mails, SMS, WhatsApp, PopUp-Fenster) dazu aufgefordert werden. Bei E-Mails, SMS und anderen elektronischen Nachrichten, die scheinbar von einem Unternehmen wie Handyanbieter, Bank oder einem Kreditkarteninstitut stammen, immer sehr vorsichtig reagieren! Wenn hierbei Daten abgefragt werden, diese niemals eingeben! Im Zweifel telefonisch beim Unternehmen erkundigen! Hierbei nur die offiziellen, korrekten Kontaktdaten verwenden!
Bei E-Mails von unbekannten Absendern niemals die darin enthaltenen Links anklicken und niemals anhängende Dateien öffnen. Diese können gefährliche Viren enthalten, die sich dadurch unbemerkt in Ihrem Gerät installieren und dann Passwörter und andere (Zugangs-)Daten absaugen können.
Bei Verdacht, dass Unbekannte Kreditkartendaten erlangt haben könnten, immer sofort die Kreditkarte sperren lassen und die letzten (Online-) Abrechnungen kontrollieren! Bei verdächtigen Abbuchungen sofort schriftlich Einspruch beim Kreditkarteninstitut erheben!
Es ist stets darauf zu achten, ein gutes Virenschutzprogramm auf seinem Endgerät installiert zu haben und dieses regelmäßig zu updaten, damit auch aktuelle, neue Viren erkannt und eliminiert werden können.
Löschen Sie Phishing-Nachrichten am besten sofort.
Bei Fragen rund um Phishing-Nachrichten steht Ihnen auch die kostenlose Konsumentenschutz-Hotline der AK Tirol unter der Telefonnummer 0800/225522-1818 zur Verfügung.
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