Die mediterrane Küche hilft nicht nur schlanker zu werden, sie senkt auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Typ-2-Diabetes. Außerdem soll diese Ernährungsform sogar das Risiko für bestimmte Krebsarten vermindern, wie eine aktuelle Studie zeigt.
Die Mittelmeerkost gilt als eine der am besten untersuchten Ernährungsformen und soll eine Reihe von positiven gesundheitlichen Auswirkungen haben. Zum Abnehmen ist sie ebenfalls geeignet, auch, wenn man hier trotzdem nicht hemmungslos zugreifen darf!
Ihr Schwerpunkt liegt auf Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten, Nüssen und Samen, Fisch sowie hochwertigen pflanzlichen Fetten, insbesondere Olivenöl. Gleichzeitig werden stark verarbeitete Lebensmittel, zuckerreiche Speisen und Getränke sowie größere Mengen an rotem und verarbeitetem Fleisch reduziert.
Abnehmen ohne Muskelabbau
Ausreichende Eiweißzufuhr, etwa durch Fisch, Hülsenfrüchte, Joghurt, Eier oder Geflügel, unterstützt den Erhalt der Muskelmasse während einer Gewichtsreduktion. Die in Olivenöl, Nüssen und Fisch enthaltenen ungesättigten Fettsäuren wirken sich außerdem günstig auf Herz und Gefäße aus.
Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte liefern zudem Ballaststoffe, die zu einer längeren Sättigung beitragen und den Blutzuckeranstieg nach dem Essen verlangsamen können.
„Mediterran“ ist nicht automatisch kalorienarm
Insbesondere Olivenöl, Nüsse, Käse und größere Mengen Brot oder Pasta haben eine relativ hohe Energiedichte. Für eine erfolgreiche Gewichtsabnahme sollten diese Lebensmittel daher in angemessenen Portionen verzehrt werden. Sinnvoll ist, den Teller überwiegend mit Gemüse zu füllen, eine ausreichende Proteinquelle einzubauen und Kohlenhydrate in Form von Erdäpfeln, Vollkornreis oder Vollkornbrot in moderaten Mengen zu ergänzen. Wasser und ungesüßte Getränke sollten bevorzugt werden.
Ohne Sport geht gar nichts
Zusätzlich zur Ernährungsumstellung sind regelmäßige körperliche Aktivität und insbesondere Krafttraining sinnvoll, da sie den Energieverbrauch erhöhen und helfen können, die Muskelmasse während der Gewichtsabnahme zu erhalten. Insgesamt sollte die Gewichtsreduktion langsam und nachhaltig erfolgen. Die mediterrane Ernährung eignet sich hierfür besonders gut, weil sie nicht auf kurzfristige starke Einschränkungen, sondern auf eine langfristig umsetzbare Veränderung der Essgewohnheiten ausgerichtet ist.
Mediterrane Ernährung und Krebsrisiko
Wissenschafter aus Italien fassten die aktuelle Datenlage von 126 Studien mit mehr als 8 000 000 Teilnehmern zusammen. Das Ergebnis: Mediterrane Ernährungsweise geht mit einem geringeren Risiko für bestimmte Krebsarten einher, wie am „Deutschen Gesundheitsportal“ berichtet. Die Förderung einer mediterranen Ernährungsweise könnte somit einen wichtigen Beitrag zu präventiven Strategien zur Reduktion des Krebsrisikos leisten.
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