Lenker eingeschlafen

Schwerer Reisebus-Unfall in Ungarn: Zwölf Tote

Ausland
16.08.2026 09:12
Porträt von krone.at
Von krone.at

Im Osten Ungarns sind bei einem tragischen Unfall eines Reisebusses zwölf Menschen ums Leben gekommen, alle anderen Insassen sind verletzt. Laut Polizei dürfte der Fahrer am Lenkrad des Busses eingeschlafen sein.

Insgesamt saßen laut der ungarischen Nachrichtenagentur MTI 57 Fahrgäste und zwei Fahrer in dem Bus, als der Unfall passierte. Zwölf Personen kamen ums Leben, die restlichen 47 wurden verletzt, zehn davon schwer. Sie wurden ins Krankenhaus gebracht, wie der ungarische Ministerpräsident Péter Magyar mitteilte. 14 Rettungswagen seien im Einsatz gewesen, um die Verletzten zu bergen, hieß es in Berichten.

Der Bus aus Polen war auf der Autobahn M3 bei Mezökeresztes, etwa 140 Kilometer östlich von Budapest unterwegs. Dort kam der Bus „auf einem geraden Streckenabschnitt von der Fahrbahn ab, fuhr in einen Graben und kippte um“, schrieb die Polizei auf ihrer Webseite.

(Bild: EPA/ZOLTAN MATHE)
(Bild: EPA/ZOLTAN MATHE)
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(Bild: EPA/ZOLTAN MATHE)
(Bild: AP/Zoltan Mathe)
(Bild: AP/Zoltan Mathe)
(Bild: AP/Zoltan Mathe)
(Bild: AP/Zoltan Mathe)

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der Fahrer bei der Fahrt in der Nacht zum Sonntag am Lenkrad eingeschlafen. Die Behörde nahm ihn anschließend fest.

Die Behörden der Woiwodschaft Karpatenvorland teilten nach Angaben der Agentur PAP mit, dass eine Pilgergruppe aus dem Karpatenvorland mit dem verunglückten Reisebus auf dem Rückweg aus Bosnien und Herzegowina gewesen sei. 

Die Karte zeigt den Ort eines schweren Busunfalls in Ungarn nordöstlich von Budapest, nahe Miskolc. Der Unfall ereignete sich auf einer Autobahn und führte zu mehreren Toten und Verletzten. Quelle: APA.

Magyar sprach den Familien der Opfer sein Beileid aus und wünschte den verletzten Reisenden „eine schnelle Genesung.“ Der polnische Präsident Karol Nawrocki zeigte sich erschüttert. „Im Angesicht dieser unvorstellbaren Tragödie, die uns alle berührt, bin ich im Gebet und tiefsten Mitgefühl mit den Familien und Nächsten der Opfer verbunden“, schrieb er bei X.

Polens Regierungschef Donald Tusk kündigte an, ein Sonderflugzeug mit medizinischem Personal und Vertretern des Außenministeriums nach Ungarn zu entsenden. „Wir stehen in diesem schwierigen Moment zusammen“, betonte der liberale Politiker.

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