Eis ist für viele Menschen der Sommergenuss schlechthin. Auch wer auf seine Figur achten muss, kann diesen Gaumenfreuden frönen. Ob Vanille, Schokolade oder fruchtiges Sorbet – der Genuss dieser kalten Erfrischung ist grundsätzlich mit gesunder Ernährung vereinbar. Worauf man aber achten sollte.
Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass Eis automatisch zu einer Gewichtszunahme führt. Tatsächlich entsteht Übergewicht durch einen langfristigen Kalorienüberschuss. Wer seine Energieaufnahme insgesamt im Blick behält, kann auch regelmäßig kleine Portionen Eis genießen, ohne zwangsläufig zuzunehmen. Die Gesamtenergiezufuhr muss dem individuellen Bedarf entsprechen. Ausgewogene Ernährung zeichnet sich nicht dadurch aus, einzelne Lebensmittel vollständig zu vermeiden, sondern durch Vielfalt, Ausgewogenheit und ein angemessenes Maß.
Zucker und Stoffwechsel
Ein hoher Zuckerkonsum kann langfristig das Risiko für Übergewicht, Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Entscheidend ist jedoch nicht das gelegentliche Eis, sondern die gesamte tägliche und langfristige Zuckeraufnahme. Diabetiker müssen den Kohlenhydratgehalt berücksichtigen und gegebenenfalls ihre Ernährung oder Therapie entsprechend anpassen. Moderne Blutzuckermesssysteme erleichtern dabei die individuelle Einschätzung.
Fettgehalt und Herzgesundheit
Eis mit Obers enthält häufig größere Mengen gesättigter Fettsäuren. Ein übermäßiger Konsum dieser Fette kann bei entsprechender Veranlagung zu erhöhten Cholesterinwerten beitragen. Gelegentlicher Verzehr ist jedoch im Rahmen einer insgesamt ausgewogenen Ernährung in der Regel unproblematisch.
Hilfreiche Strategien
Mythos: Kaltes Eis macht krank
Der Verzehr von Eis verursacht weder Erkältungen noch Infektionen. Erkältungen werden durch Viren ausgelöst. Kalte Speisen können bei empfindlichen Personen kurzfristig Halsschmerzen oder einen sogenannten „Kälte-Kopfschmerz“ („Brain Freeze“) auslösen. Diese Beschwerden sind harmlos und klingen meist innerhalb weniger Minuten wieder ab.
Einige Menschen sollten ihre Eisauswahl bewusst treffen
Personen mit Laktoseintoleranz können auf laktosefreies oder pflanzliches Eis ausweichen. Menschen mit Diabetes müssen den Kohlenhydratgehalt berücksichtigen. Bei Allergien gegen Milch, Nüsse oder Ei sind die Zutaten sorgfältig zu prüfen!
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