Mega-Krise nach Taifun
Philippinen ertrinken nach Regenfällen im Müll
Nach schweren Überschwemmungen auf den Philippinen kämpfen Einsatzkräfte gegen gewaltige Müllteppiche. Besonders betroffen ist der Redemptorist Kanal in Parañaque City nahe der Hauptstadt Manila. Dort haben sich nach tagelangem Starkregen riesige Mengen an Plastikflaschen, Verpackungen, Holz, Möbeln und Hausrat gesammelt.
Neun Menschen starben bei Erd- oder Geröllrutschen, zwei durch Stromschläge, drei ertranken und ein weiterer wurde von einem umstürzenden Baum getroffen.
Nach Angaben der Behörden sind landesweit mehr als 750.000 Menschen von den Unwettern betroffen. Mehr als 8000 von ihnen mussten in Notunterkünften Zuflucht suchen.







Regierung: „Müllkrise“
Ausgelöst wurden die Überschwemmungen und Erdrutsche durch mehrere Tropenstürme und den Südwestmonsun „Habagat“. Der angeschwemmte Müll verstopft nun Wasserwege und erschwert den Abfluss. Die Regierung spricht bereits von einer „Müllkrise“.
Weitere Regenfälle in Aussicht
Mit Baggern, Booten und Muskelkraft versuchen Arbeiter, den Kanal von den stinkenden Müllbergen zu befreien. Die Lage bleibt angespannt. Meteorologen warnen vor weiteren Regenfällen. Besonders gefährdet sind neben den Philippinen auch China, Japan und Vietnam.







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