Iran-Krieg belastet

Last-Minute-Urlaub? „Kein normales Jahr“

Wirtschaft
12.08.2026 10:59
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der Iran-Krieg und seine Folgen treiben die Kunden des Reisekonzerns TUI weiter zum Buchen auf den letzten Drücker.

„2026 ist kein normales Jahr“, sagte Vorstandschef Sebastian Ebel. Für das Geschäftsjahr bis Ende September wagt er weiterhin keine Umsatzprognose. Zuletzt lag der gebuchte Umsatz für die wichtige Sommersaison lag noch sechs Prozent niedriger als im Vorjahr. In den letzten vier Wochen zogen die Buchungen aber an, wie der Konzern am Mittwoch in Hannover mitteilte.

Ebel hält aber an seinem Ziel fest, einen bereinigten operativen Gewinn (bereinigtes EBIT) von 1,1 bis 1,4 Milliarden Euro zu erreichen. Im dritten Geschäftsquartal bis Ende Juni zählte TUI 9,9 Millionen Kunden und damit drei Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Gewinn brach um mehr als die Hälfte ein
Der Umsatz sank um sechs Prozent auf 5,8 Milliarden Euro, der um Sonderposten bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern ging um 27 Prozent auf rund 234 Millionen Euro zurück. Unter dem Strich entfiel auf die Aktionäre mit knapp 83 Millionen Euro sogar weniger als halb so viel Gewinn wie ein Jahr zuvor.

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