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Vorsicht, Fußballfans!

Streaming-Piraterie: Warum User ins Visier geraten

Digital
22.06.2026 05:00

Die Zahl der Streaming-Dienste wird immer größer, das Angebot dünner: In vielen Haushalten gibt es deshalb mittlerweile mehrere Abos – ein Fünftel legt monatlich schon mehr als 100 Euro für Film-, Serien-, Musik- & Sport-Streaming hin. Umso verführerischer muten da wohl halbseidene Dienste an, die für einen Bruchteil der Kosten alles auf einmal versprechen. Doch illegale Streamingdienste zu nutzen, kann sich rächen. Vor allem Inhaber von Fußballübertragungsrechten setzen auf Härte – und sogar Kopfgelder.

Sie verkaufen auf Online-Marktplätzen Streaming-Boxen mit vorinstallierter Piraterie-Software, bieten ihre Dienste in einschlägigen Foren an: Immer mehr illegale Streaming-Anbieter drängen auf einen boomenden Schwarzmarkt. Die Hintermänner und Server wähnen sich in Osteuropa oder Nahost sicher, die Kunden in ganz Europa ebenso. Doch Behörden und Rechteinhaber schlafen nicht – und nehmen neben den Betreibern solcher Dienste nun zunehmend die Kundschaft ins Visier. Hunderte Nutzer wurden ausgeforscht. Krone+ verrät, was es mit der – bisher eher unüblichen – Verfolgung der Nutzer auf sich hat und welche Sanktionen Österreichern drohen.

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