Tausende Euro weg

Kärntner tappte zum zweiten Mal in Online-Falle

Digital
28.05.2026 10:41
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ein 67-Jähriger aus dem Bezirk Klagenfurt-Land ist vor Kurzem zum bereits zweiten Mal Opfer von Internetbetrügern geworden. Der Mann hatte bereits vor mehreren Jahren durch einen Onlinebetrug Zehntausende Euro verloren – und wurde nun abermals um Tausende Euro in Kryptogeld erleichtert.

Im Februar wurde er von einem unbekannten Täter angerufen, der ihm versprach, sein Geld wiederzubekommen – dazu müsse das Opfer nur erneut Geld überweisen. Nach einiger Zeit war der Täter nicht mehr erreichbar, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Der Unbekannte hatte sich in dem Anruf als Mitarbeiter eines Unternehmens ausgegeben, das angeblich geschädigten Betrugsopfern dabei helfe, verlorenes Geld wiederzuerlangen.

Dem Kärntner wurde mitgeteilt, dass ein hoher Geldbetrag auf einer digitalen Wallet für ihn bereitliege und lediglich „Gebühren“ beziehungsweise „Freischaltungszahlungen“ erforderlich seien, um die Auszahlung zu veranlassen. Daraufhin überwies der 67-Jährige Anfang März Geld in Form von Kryptowährungen auf eine vom Täter bekannt gegebene Wallet-Adresse.

Überweisungen für vermeintlichen „Identitäts-Check“
Kurz darauf erhielt das Opfer weitere Anweisungen. Dabei wurde er aufgefordert, mehrere Geldtransaktionen über sein eigenes Konto an eine Kryptowährungsplattform weiterzuleiten, um angeblich seine Identität und Kontoberechtigung für die Auszahlung zu bestätigen.

Das tat der Mann dann auch - mit der Folge, dass der angebliche Täter ab Mitte April nicht mehr erreichbar war. Dem Opfer entstand durch den Vorfall abermals ein Schaden von mehreren tausend Euro.

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