Minister intervenierte
Albino-Büffel „Trump“ vor Schlachtung verschont
Weil ein seltener Albino-Büffel in Bangladesch dem US-Präsidenten ähnelte, erlangte das Tier internationale Berühmtheit. Doch dem Bullen drohte zunächst dennoch die rituelle Schlachtung: Nach einer Intervention des Innenministers kurz vor seiner Tötung darf der Büffel nun weiterleben.
Wegen seiner Frisur wurde das 700 Kilo schwere Tier „Donald Trump“ getauft – und tatsächlich weist es Ähnlichkeiten zum Staatsoberhaupt der USA auf. Doch es schien, als ob der Promi-Bonus dem Paarhufer nichts nützen sollte – denn der Büffel mit der besonderen Haarpracht war bereits verkauft und für die Schlachtung während des islamischen Opferfests Eid al-Adha vorgesehen.
Käufer bekommt Preis erstattet
Die Schlagzeilen aus aller Welt dürften den Büffel aber nun doch gerettet haben. Die Regierung in Bangladesch intervenierte. Das Innenministerium erklärte am Mittwoch, die Behörden hätten Sicherheitsbedenken rund um die Tötung des berühmt gewordenen Tieres. Innenminister Salahuddin Ahmed ordnete an, den Büffel zu verschonen und dem Käufer den Kaufpreis zurückzuerstatten. Am Donnerstag hätte er bereits getötet werden sollen.
„Außergewöhnlich hohes öffentliches Interesse“
Ein Beamter erklärte: „Im letzten Moment wurde aufgrund von Sicherheitsbedenken und des außergewöhnlich hohen öffentlichen Interesses entschieden, den Büffel vom Opfern zu verschonen.“ Der Paarhufer wurde nun in den Nationalzoo in Dhaka gebracht.
„Wir haben einen Stall für den Albino-Büffel eingerichtet und ihm einen Pfleger zugeteilt“, erklärte der Kurator des Nationalzoos, Atiqur Rahman. „Er wird zwei Wochen lang in Quarantäne bleiben.“
Der Büffel war zuvor zu einem Internet-Hit geworden. Sein ehemaliger Besitzer, Zia Uddin Mridha, hatte berichtete, dass sein Bruder ihn wegen seiner besonderen Locke den Namen „Trump“ gegeben habe. Viele Menschen besuchten daraufhin den Bauernhof, um das Tier aus nächster Nähe zu bestaunen.










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