Durch die Kämpfe im Nahen Osten sind mehrere Rechenzentren des weltgrößten Cloud-Anbieters Amazon Web Services (AWS) in der Region schwer beschädigt worden. Anlagen in Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten stünden Kunden derzeit nicht zur Verfügung, teilte die Tochter des Online-Händlers am Donnerstag mit. Die Reparaturarbeiten würden voraussichtlich Monate dauern.
Unklar blieb zunächst, ob die Rechenzentren von Drohnen angegriffen oder bei Militärschlägen auf benachbarte Ziele in Mitleidenschaft gezogen wurden. Eine entsprechende Anfrage beantwortete AWS nicht. Auch konnte die Nachrichtenagentur Reuters den Umfang der Schäden zunächst nicht ermitteln.
Anfang März hatten iranische Drohnen zwei AWS-Anlagen in den Vereinigten Arabischen Emiraten getroffen. Ein weiteres Rechenzentrum in Bahrain wurde durch eine Explosion in unmittelbarer Nähe beschädigt. Der Cloud-Anbieter hatte seinen Kunden damals empfohlen, Sicherheitskopien von kritischen Daten anzulegen und auf AWS-Server in anderen Regionen auszuweichen.
Die Regierung in Teheran attackiert als Antwort auf Angriffe der USA und Israels immer wieder Ziele in arabischen Nachbarstaaten, die mit den USA verbündet sind.
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