
Was für ein royales Spektakel! In Stockholm wurde der 80. Geburtstag von König Carl XVI. Gustaf mit allem gefeiert, was Rang und Namen hat – ein Gipfeltreffen des internationalen Hochadels, wie man es nur selten sieht. Doch mitten im Glanz, Glamour und den großen Namen stahl die Kleinste allen die Show: Baby-Prinzessin Ines!
Mit großen Augen blickte die Einjährige staunend auf das royale Spektakel, rieb sich mal müde die Augen, riss mal begeistert die Arme hoch. Während sich die Weltelite versammelte, brachte die jüngste Tochter von Prinz Carl Philip und Prinzessin Sofia mit ihren Gesten und Grimassen alle Herzen zum Schmelzen. Umsorgt von ihren Eltern.
Mary und Frederik beim Dankgottesdienst
Beim feierlichen Dankgottesdienst versammelte sich die Crème de la Crème der Royals: Königin Mary erschien gemeinsam mit König Frederik X., ebenso wie Prinzessin Beatrix. Besonders berührend: Beatrix legte Mary tröstend die Hand auf die Schulter – eine stille Geste nach dem Tod von Marys Vater.
Auch internationale Gäste wie Maha Vajiralongkorn und Königin Suthida Vajiralongkorn nahmen in der Kirche Platz. Mit dabei außerdem: Margrethe II. sowie Kronprinzessin Margareta und Kronprinz Radu von Rumänien. In der Kirche fehlten aus Gesundheitsgründen König Harald und Königin Sonja. Sie nahmen später aber an den weiteren Programmpunkten teil.
Nettes Detail: Prinzessin Estelle kam kurz nach ihren Eltern, Seite an Seite mit ihrem Bruder Prinz Oscar in die Kirche – schon ganz erwachsen! Kronprinzessin Victoria trug für die Feierlichkeiten ihre Militäruniform wie ihr Vater.
Großes Programm für den König
Neben dem Gottesdienst standen weitere Highlights an: eine Militärparade vor dem Schloss, ein spektakulärer Überflug der Luftwaffe und ein festliches Gala-Dinner am Abend. Im Schlosshof nahm der König außerdem Blumengeschenke von Kindern entgegen.
Ein würdiger Rahmen für einen Monarchen, der seit 1973 auf dem Thron sitzt.
Bilder der Parade und des Königs, wie er Blumen entgegennimmt:








Seit 1973 auf dem Thron
Carl XVI. Gustaf sitzt bereits seit 1973 auf dem Thron und ist damit der langgedienteste Monarch des Landes. In einem Interview mit der Zeitung „Svenska Dagbladet“ hatte der König jüngst über die Bürde der Verantwortung gesprochen, die mit seiner Rolle einhergeht: „Es ist schwer“, sagte er. „Ich bin die ganze Zeit König. Das muss man.“
Im schwedischen Rundfunk erinnerte sich Carl XVI. Gustaf am Donnerstag an einen Vorfall im Jahr 1966, als er als junger Prinz mit der schwedischen Marine in Sydney Station machte. Damals habe sich eines Abends ein älterer heimwehkranker Schwede auf der Gangway an ihn gewandt, der nach Jahren fern der Heimat endlich wieder einmal Schwedisch sprechen wollte – ohne zu wissen, mit wem er es zu tun hatte. „Das war einer der wenigen Momente in meinem Leben, in denen ich vollkommen anonym war“, erzählte der König.
Goldenes Thronjubiläum bereits 2023
Sein goldenes Thronjubiläum feierte der König im Jahr 2023. Er war gerade neun Monate alt gewesen, als sein Vater bei einem Flugzeugabsturz starb. Mit vier Jahren stieg Carl Gustaf zum Kronprinzen auf, als sein Großvater Gustaf VI. Adolf König wurde. Als dieser 1973 starb, wurde Carl Gustaf im Alter von 27 Jahren zum damals jüngsten König der Welt gekrönt.
Auf Instagram veröffentlichte das Königshaus Aufnahmen aus der Kindheits des Königs:
Mit einer von den Schweden begeistert gefeierten Hochzeit machte er 1976 Silvia Sommerlath zu seiner Königin – eine bürgerliche Deutsche, die er vier Jahre zuvor bei den Olympischen Spielen in München kennengelernt hatte. Ihre Goldene Hochzeit feiern die beiden am 13. Juni unter anderem mit einer Kutschenfahrt durch Stockholm.
Drei Kinder und neun Enkelkinder
Das Paar hat drei Kinder – Kronprinzessin Victoria, Prinz Carl Philip und Prinzessin Madeleine – und mittlerweile auch neun Enkelkinder.
Einer Umfrage von 2024 zufolge sind zwei Drittel der Schweden für den Fortbestand der Monarchie. In der gleichen Befragung sprachen sich allerdings auch 42 Prozent dafür aus, dass Carl XVI. Gustaf zugunsten von Kronprinzessin Victoria abdankt. Dem „Svenska Dagbladet“ sagte der König allerdings, er wolle weitermachen, „solange ich die Kraft dazu habe“.
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