Der von Saudi-Arabien unterstützten LIV-Tour für Golf-Profis droht das finanzielle Aus!
Der staatliche Investmentfonds PIF bestätigte Medienberichte, wonach die Golf-Liga nach Saisonende nicht mehr mit Milliarden an US-Dollar finanziert werde. Die Investitionen stünden nicht mehr im Einklang mit der Strategie des Fonds, der seit dem Start 2022 mehr als fünf Milliarden US-Dollar in die Liga investiert hatte. Die LIV kündigte auch eine Richtungsänderung an. Ein neues Führungsgremium und die Suche nach langfristigen Partnern stehen im Fokus.
Diversifiziertes Modell mit mehreren Investoren?
Ein Wechsel zu einem diversifizierten Modell mit mehreren Investoren werde angestrebt, teilte die 2021 gegründete LIV mit. Die Tour, auf der 2022 und 2023 auch der Burgenländer Bernd Wiesberger abgeschlagen hatte, unterzeichnete 2023 eine Rahmenvereinbarung mit der US-amerikanischen PGA Tour und der europäischen DP World Tour für eine mögliche Zusammenarbeit. Konkrete Ergebnisse gab es aber bisher nicht. Ob die Stars nun ohne saudisches Geld zu halten sind, ist unklar, einige Spieler sind bereits zur PGA Tour zurückgekehrt.
Der Geschäftsführer der LIV-Tour, Scott O‘Neil, hatte vor zwei Wochen während eines Turniers in Mexiko-Stadt erklärt, dass die Finanzierung bis zum Saisonende 2026 gesichert sei. Anfang der Woche teilte die LIV-Tour mit, dass das für 25. bis 28. Juni geplante Turnier in Louisiana auf den Herbst verschoben wird. Das nächste Turnier ist für 7. bis 10. Mai im Trump National Golf Club in Washington geplant.
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