Aktienfonds, ETFs, Altersvorsorge: Das EU-Parlament hat Regeln für Influencer gefordert, die im Internet Werbung für derartige Finanzprodukte machen. Die Abgeordneten stimmten am Donnerstag in Straßburg für ein Positionspapier, mit dem sie unter anderem fordern, dass die Influencer bezahlte Werbepartnerschaften klar kennzeichnen und Interessenskonflikte offenlegen müssen.
Informationen zu Finanzen auf TikTok und Instagram müssten „denselben Standards entsprechen wie von Bankberaterinnen und Bankberatern“, forderte der SPD-Europaabgeordnete René Repasi. „Für viele, besonders junge Menschen, sind soziale Medien die wichtigste Quelle für Finanzinformationen und Anlageentscheidungen“, betonte er.
Forderung nach Finanzbildung in Schulen
Die Abgeordneten begrüßen in ihrem Positionspapier, dass die Influencer einem breiteren Publikum Zugang zu Informationen über Finanzprodukte verschaffen – dies reiche aber nicht aus. „Finanzbildung gehört auch in die Schulen“, erklärte der CSU-Abgeordnete Markus Ferber.
Die EU-Kommission muss sich nun mit den Forderungen aus dem Parlament befassen, sie sind allerdings nicht bindend. Ob konkrete Gesetzesvorschläge daraus hervorgehen, ist deshalb noch unklar.
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