Voest in Donawitz

Krisenzeiten: Solche „Tanker“ braucht das Land

Steiermark Newsletter
19.04.2026 07:00

Wollsdorf Leder, ADA, ZF Lemförder: Heuer gab es bereits mehrere Hiobsbotschaften aus der steirischen Wirtschaft. Umso erfreulicher ist es, dass die Voestalpine eine Mega-Investition im Stahlwerk Donawitz durchzieht – und nebenbei mithilft, Österreichs CO₂-Bilanz zu retten. 

Industriekrise, Hunderte verlorene Arbeitsplätze (die jüngste Hiobsbotschaft kam von ZF aus Lebring), dazu die weltweite Unsicherheit durch den Iran-Krieg: Der Wirtschaftsstandort Steiermark hat zu kämpfen.

Umso bemerkenswerter ist es, dass die Voestalpine ihr Mega-Projekt im Donawitzer Stahlwerk durchzieht. Wie geplant, soll 2027 in Leoben der erste Elektrolichtbogenofen in Betrieb gehen, zwei Jahre später wird dann ein Hochofen stillgelegt. In Linz geschieht dasselbe. Allein dadurch sollen Österreichs CO₂-Emissionen um fünf Prozent sinken! 

„Alles im Plan“, so die Botschaft beim Lokalaugenschein der „Krone“. Es war nicht unser erster Termin vor Ort rund um dieses Projekt. Was auffällt: Die Politik spielte – zumindest nach außen hin – nie eine Rolle, man konzentrierte sich stets auf sich und die Erfordernisse des Markts.

Auch wenn große Konzerne vielfach kritisch gesehen werden: Gerade in Krisenzeiten ist es gut, dass es in der Steiermark solche „Tanker“ gibt, die nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen und zugleich regional verwurzelt sind. Ein schnödes „Tschüss“ wie jüngst in Lebring ist eher undenkbar.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Sonntag! 

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