Die Spanierin Paula Badosa hat zum zweiten Mal in Folge ein Tennismatch gegen eine Österreicherin verloren. Zwei Wochen nach der Auftaktniederlage in Linz gegen Lilli Tagger unterlag die ehemalige Weltranglistenzweite am Dienstag in der ersten Runde von Madrid Julia Grabher 6:7(3), 6:4, 0:6.
Die Vorarlbergerin trifft nun bei diesem WTA-1000-Turnier voraussichtlich am Donnerstag auf die als Nummer 24 gesetzte Kanadierin Leylah Fernandez.
Es war eine Partie mit schwachen Aufschlagleistungen. Grabher fand 16 Breakchancen vor, nutzte neun davon. Ihre Gegnerin nahm ihr siebenmal das Service ab. Auch in der Anzahl der Doppelfehler lag Grabher sozusagen voran, sieben von ihr standen zwölf von Badosa gegenüber. Der erste Satz wurde im Tiebreak entschieden, im zweiten glückte der Lokalmatadorin mit drei Breaks eines mehr als Österreichs aktueller Nummer vier. Die inkonstante Badosa hatte der fokussierteren Grabher im dritten Satz nichts mehr entgegenzusetzen und verlor nach 2:32 Stunden.
Hoher Ball-Absprung behagt Grabher
„Ich bin wirklich glücklich“, sagte Grabher noch auf dem Court nach der Partie, in der sie im Head-to-Head auf 1:1 stellte. „Sie ist so eine gute Spielerin. Es war ein hartes Match für mich.“ Nach dem verlorenen zweiten Satz sei es für sie wichtig gewesen, „positiv zu bleiben. Ich habe mich im dritten Satz besser und besser gefühlt.“ Die Bedingungen in der Meereshöhe von rund 660 m würden ihr behagen. „Es passt zu meinem Spiel mit dem hohen Ball-Absprung.“
Die aus den Top 100 gefallene Grabher benötigt noch mehr als einen Sieg über Fernandez, um ihr zweistelliges Ranking zurückzuerlangen. Ihre beiden bisherigen Duelle mit der Nordamerikanerin hat Grabher verloren.
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