Der SCR Altach und die WSG Tirol haben sich am Dienstag mit einem torlosen Unentschieden getrennt.
Damit verpassten es die Vorarlberger von Trainer Ognjen Zaric, ihre Position an der Tabellenspitze der Qualifikationsgruppe in der Fußball-Bundesliga zu untermauern. Die Wattener bescherten Coach Philipp Semlic indes kein Geschenk zum 43. Geburtstag, wie schon beim 2:2 am vergangenen Wochenende in Innsbruck teilten sich die beiden Rivalen auch im „Rückspiel“ die Punkte.
Die Wattener müssen sich vier Spiele vor Saisonende wieder mit dem Abstiegskampf beschäftigen. Der Vorsprung der Semlic-Truppe auf Tabellenschlusslicht WAC beträgt nun vier Punkte. Der Cupfinalist aus Altach hat drei Zähler mehr als die WSG am Konto und spielt weiter um das Europacup-Play-off.
Erst Chancen, dann Flaute
In der ersten Hälfte kamen beide Mannschaften zu guten Gelegenheiten, auf Tore warteten die 4130 Zuschauer im Schnabelholz Stadion aber vergeblich. Die Altacher, die ohne den gesperrten Kapitän Lukas Jäger und den kurzfristig ausgefallenen Topscorer Patrick Greil (Wadenverhärtung) auskommen mussten, hatten durch Ousmane Diawara (11./drüber) und Filip Milojevic (27./daneben) beste Chancen auf die Führung. Auf der Gegenseite verzog Lukas Sulzbacher nach 90 Sekunden knapp, danach war SCRA-Goalie Dejan Stojanovic gegen Baden Frederiksen (4., 22.), Moritz Wels (32.) und bei einem Kopfball von Jamie Lawrence (26.) zur Stelle.
Nach dem Seitenwechsel verlor die Begegnung an Fahrt. Beide Mannschaften wirkten mit dem Punktgewinn zufrieden, dementsprechend wenig Risiken wurden in der Offensive eingegangen. Mit einem Kopfball des eingewechselten Thomas Sabitzer aus elf Metern hatte Stojanovic keine Probleme (81.).
SCR Altach – WSG Tirol 0:0
Altach, Stadion Schnabelholz, 4130 Zuschauer, SR Greinecker
Altach: Stojanovic – Milojevic, Zech, Rahmani - Ingolitsch, Demaku, Bähre, Ouedraogo – Massombo, Diawara (62. Benjamin), Hrstic (86. Mustapha)
WSG: Stejskal – Boras, Lawrence, D. Gugganig (79. Kubatta) – L. Sulzbacher, Taferner, Müller, Böckle – Wels (68. Huetz), Hinterseer (68. Ola-Adebomi), Baden Frederiksen (58. Sabitzer)
Gelbe Karten: Benjamin bzw. Wels, Baden Frederiksen, Taferner
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