Die Sportstadt Graz fiebert doppelt mit! Während die Graz99ers im Eishockey am besten Weg zum Titel sind, ihnen nur noch ein Sieg zur historischen Meisterschaft fehlt, ist auch Sturm tabellarisch weiterhin auf jenem Platz, der den historischen dritten Titel in Folge in der Fußball-Bundesliga garantieren würde. Zuletzt kam ein Punkt in Linz dazu. Wie? Das sollte besser keiner fragen. Das ist am Ende aber wohl auch egal.
Auf einen Sturm-Sieg hätte in Hälfte zwei am Sonntag angesichts der drückenden Überlegenheit des LASK wohl nur noch der kühnste Optimist gewettet. Allerdings war eines wieder einmal augenscheinlich: Gekämpft wird beim Tabellenführer der Bundesliga nach allen Regeln der Kunst. Und: Man geht auch über die Schmerzgrenze! Als Abwehrspieler Niklas Geyrhofer einen aufs Knie bekam, befürchtete man nach dem Ausfall von Jeyland Mitchell schon den nächsten verletzungsbedingten Wechsel. Geyrhofer aber warf sich vielmehr schnell eine Schmerztablette in den Magen – und weiter ging die Schlacht!
Trainer Fabio Ingolitsch setzte den Hebel in seiner bisherigen Amtszeit klar in der Defensive an, machte aus dem Meister ein Bollwerk, das nur ganz schwer zu knacken ist. Klar ist das für Zuschauer, die das Offensivspiel lieben, jetzt nicht immer der reinste Augenschmaus. Allerdings hatte der Sturm-Trainer, der gegen den LASK erst sein 10. Bundesligamatch für die Grazer coachte, in dieser kurzen Zeit auch gar keine andere Wahl, als bei den Basics anzusetzen. Zumal Sturm nach dem Umbruch im Winter – und schon länger davor – nicht mehr jene Offensiv-Qualität besitzt, die man einst zur Verfügung hatte.
Es gibt aber auch die andere Seite der Medaille. Dort argumentieren jene, die nach einer Partie wie am Sonntag auch ganz zufrieden resümieren. Acht Spiele hat Sturm nämlich schon nicht mehr verloren, zwei Punkte ist man weiterhin in Front. Und damit am Papier am Weg zum dritten Titel in Serie.
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