Meta arbeitet derzeit an einer KI-Version von Mark Zuckerberg. Die „persönliche Superintelligenz“ soll sogar an seiner Stelle mit Mitarbeitern interagieren können. Meta-Angestellte fürchten, dass die Entwicklungen im Unternehmen zum Stellenabbau führen könnten.
Mit einem Budget von 1,6 Billionen Dollar (rund 1,5 Billionen Euro) wird in den Meta-Headquarters in Kalifornien derzeit an einem Projekt gearbeitet, das die Arbeitswelt auf den Kopf stellen könnte.
Insider: „Arbeiten an Zuckerberg-Double“
Laut vier mit der Angelegenheit vertrauten Personen arbeitet der Konzern an der Entwicklung fotorealistischer, KI-gestützter 3D-Charaktere, mit denen die Nutzer in Echtzeit interagieren können. Sie sagten, dass das Unternehmen kürzlich damit begonnen habe, einem Zuckerberg-KI-Avatar Priorität einzuräumen, wie die „Financial Times“ berichtet.
Zuckerberg-Figur wird mit seiner Stimme trainiert
Der Zuckerberg-Avatar soll die typischen Merkmale und den Tonfall des Tech-Giganten annehmen. Die Zuckerberg-Figur wird anhand von Bildern und der Stimme des CEOs trainiert, sagte eine mit der Situation vertraute Person. Sollte das Experiment erfolgreich sein, könnten Influencer in Zukunft dasselbe tun. Das Zuckerberg-Double soll den Mitarbeitern künftig in Gesprächen Feedback geben können. Laut einer Quelle ist der Meta-Chef selbst in das Training und Testen seiner ganz persönlichen KI involviert.
Kritik an personalisierten KI-Charakteren
Bereits im September 2023 brachte Meta seinen KI-Assistenten Meta AI sowie eine Reihe von KI-gestützten Chatbots auf den Markt. Diese weisen unterschiedliche Persönlichkeiten auf, die auf Promis wie Snoop Dogg basieren. Die Erstellung von „KI-Persönlichkeiten“ geriet jedoch im vergangenen Jahr in die Kritik, nachdem Berichte über Nutzer aufgetaucht waren, die explizit sexuelle Charaktere generierten. Dies führte besonders hinsichtlich der Sicherheit von Kindern zu Bedenken. Seit Jänner hat Meta den Zugang von Teenagern zu seinen KI-Charakteren eingeschränkt.
Mitarbeiter befürchten Stellenabbau
Produktmanager werden indes zu einer KI-orientierten Kompetenzanalyse eingeladen. Einige Mitarbeiter befürchten, dies könnte ein Vorbote für Stellenabbau sein. Meta erklärte, die Maßnahme sei freiwillig und diene dazu, festzustellen, wo Produktmanager gegebenenfalls zusätzlichen Schulungs- und Entwicklungsbedarf hätten.
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