Das Linzer Softwareunternehmen Fabasoft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025/26 sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis Zuwächse erzielt. Die Erlöse legten um 3,7 Prozent auf 90 Millionen Euro zu, unterm Strich blieb ein Jahresergebnis von 10,8 Millionen Euro, was einem Plus von einem knappen Fünftel (18,5 Prozent) gegenüber dem Vorjahr entspricht.
CEO Helmut Fallmann betonte bei der Bekanntgabe der Jahreszahlen am Freitag, man habe sich „selbst unter herausfordernden geopolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen“ im Markt behaupten und historische Höchstwerte erzielen können.
Das Betriebsergebnis verbesserte sich im Jahresabstand um 17,8 Prozent von 13,3 auf knapp 15,7 Millionen Euro. Die EBIT-Marge stieg damit von 15,3 auf 17,4 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erhöhte sich leicht von 23,1 auf 23,5 Millionen Euro. Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung war das Geschäft mit wiederkehrenden Erlösen, das um 12,5 Prozent auf knapp 54,9 Millionen Euro zulegte und nun 61 Prozent des Gesamtumsatzes ausmacht. Der Mitarbeiterstand stieg leicht von 494 auf 505 Personen.
Dividende steigt
Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung beliefen sich auf 26,5 Millionen Euro – im Branchenvergleich sei die Forschungsquote von 29,4 Prozent sehr hoch, so Fabasoft. Investiert wurde dabei vor allem in den Ausbau des cloudbasierten Ökosystems „Fabasphere“ und in nutzerorientierte KI-Anwendungen.
Vorstand und Aufsichtsrat wollen der Hauptversammlung am 8. Juli 2026 eine Dividende in Höhe von 0,50 Euro je Aktie vorschlagen. Für das vorangegangene Geschäftsjahr 2024/25 war eine Dividende in Höhe von 0,10 Euro je Aktie ausgeschüttet worden. Für die Zukunft sieht sich der Konzern durch seine anhaltend hohe Forschungsintensität sowie die solide Vermögens- und Ertragslage für nachhaltiges Wachstum positioniert.
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