Lebensmittellieferungen zu Supermarktpreisen bis in die späten Abendstunden hinein direkt nach Hause verspricht die Einzelhandelskette Billa gemeinsam mit dem Essenszusteller Foodora. Zunächst gilt das für einen Großteil der Bundeshauptstadt. Dafür sei ein erster gemeinsamer „Delivery Store“ in Wien gegründet worden, gaben die beiden Unternehmen nun bekannt.
Das Service stehe von Montag bis Samstag bis 22 Uhr zur Verfügung. Geliefert werden soll binnen einer Stunde. Billa stellt im Rahmen der neuen Kooperation das Sortiment und die Infrastruktur zur Verfügung, Foodora ist für die Zusammenstellung der Produkte und die Zustellung zuständig. Das Sortiment umfasse mehr als 6000 Produkte und decke damit den klassischen Lebensmitteleinkauf ab – „von frischen Backwaren bis hin zu Getränken und Haushaltsartikeln“.
„Der Großteil der Wienerinnen und Wiener kann seine Lieblingsprodukte damit bis 22 Uhr zum gewohnten Billa-Preis bestellen – mit einem Sortiment von über 6000 Artikeln, zu den gleichen Preisen wie im Billa-Markt ums Eck“, teilte Igor Milojkovic, Leiter Vertrieb Innen bei Billa, mit.
Der gemeinsame Delivery Store befindet sich in der Diefenbachgasse 52, im 15. Wiener Gemeindebezirk. Noch nicht beliefert werden können vorerst der 21. und 22. Bezirk, da die 60 Minuten maximale Zustellzeit hier nicht erfüllt werden. „Großteils beliefert“ würden der 17. und 18. Bezirk, „teilweise beliefert“ der 2., 10., 11., 13., 14., 19., 20. und 23. Bezirk. Die restlichen elf Bezirke würden „komplett beliefert“. 85 Prozent der Zustellungen werden den Angaben zufolge mit „Bikes“ und E-Mopeds durchgeführt.
Bestellung via Foodora-App
„Was wir im März 2026 gemeinsam mit Billa gestartet haben, ist eine Premiere für Österreich – und zugleich ein Modell dafür, wie Partnerschaften im Handel künftig aussehen können“, betonte Dragan Milovanovic, General Manager des Quick Commerce von Foodora Österreich. Das zeige, wie die Foodora-App „ein fixer Bestandteil des Alltags wird“.
Die ersten Testläufe zeigten den Kooperationspartnern zufolge, dass der größte Anteil der Bestellungen auf den späteren Tagesverlauf entfallen ist – rund 30 Prozent auf das Zeitfenster 16 bis 19 Uhr, weitere 27 Prozent auf 19 bis 22 Uhr. Die entsprechenden Daten seien zwischen 3. und 27. März erhoben worden. Damit schaffe das Modell eine neue Marktposition und gelte als „Grundlage für eine mögliche Ausweitung auf weitere Standorte“. Perspektivisch soll es auch in anderen Regionen ausgerollt werden.
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