Hacker haben nach Angaben der iranischen Justiz mutmaßlich Zugriff auf Daten eines bekannten Exilportals erlangt. Dabei seien große Menge an Daten erbeutet worden, darunter Schriftwechsel, Listen von Angestellten, Informanten sowie streng vertrauliche Daten.
Dies berichtete das Sprachrohr der iranischen Justiz, die Nachrichtenagentur Misan. Bei dem Portal handelte es sich um die gut informierte Website „Iranwire“. Sie war am Dienstag zunächst nicht wie gewöhnlich erreichbar.
„Derzeit führen wir planmäßige Wartungsarbeiten durch. Wir sind so bald wie möglich wieder online“, hieß es dort. In den sozialen Medien war das Medium jedoch weiter aktiv. Auf der Plattform X berichtete Iranwire am Dienstag weiter, ohne einen Hacker-Angriff zu melden.
In ihrem Bericht schrieb Misan, die Hackergruppe „Handala“ sei für den mutmaßlichen Angriff verantwortlich. Dieselbe Gruppe soll hinter einem Cyberangriff auf den Direktor der US-Bundespolizeibehörde FBI, Kash Patel, vor wenigen Tagen stecken.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.