In Deutschland will die IG Metall die Betriebsratswahl beim US-Elektroautobauer Tesla in Grünheide bei Berlin anfechten. Die Gewerkschaft teilte mit, sie habe bei Tesla einen Beschlussantrag zur Feststellung der Unwirksamkeit der Betriebsratswahl im März eingereicht.
Der Wahlkampf sei von Drohungen des Unternehmens geprägt gewesen, es habe Einschüchterungsversuche und eine ungleiche Behandlung der einzelnen Listen und Kandidatinnen und Kandidaten gegeben, erklärte die IG Metall. Das lasse „keinen anderen Rückschluss zu, als dies als unzulässige Wahlbeeinflussung zu betrachten“.
IG Metall sieht Beeinflussung
Die Gewerkschaft setzt auf eine Neuwahl. Die Erste Vorsitzende der IG Metall, Christiane Benner, sagte: „Der Eindruck, dass die Wahl bei Tesla durch Drohungen beeinflusst wurde, ist zu schwerwiegend, als dies nicht gerichtlich zu klären.“
Die IG Metall hatte Tesla nach dem verpassten Sieg bei der Wahl Beeinflussung durch das Management vorgeworfen. Tesla-Chef Musk Elon hatte vor der Wahl in einer Videobotschaft an die Belegschaft in Grünheide vor einem Ende des geplanten Ausbaus der Fabrik gewarnt.
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