Während einige mit Begeisterung die neue Jahreszeit begrüßen, fühlen sich andere von Erschöpfung geplagt. Symptome wie chronische Müdigkeit, Reizbarkeit, Schwindel und sogar Kopfschmerzen sind häufige Begleiterscheinungen der sogenannten Frühjahrsmüdigkeit. Das Phänomen bereitet manchen Schwierigkeiten.
Die mögliche Reaktion auf den Beginn des Frühlings stellt keine Krankheit dar, sondern eine normale körperliche Umstellung vom Winter- auf den Sommermodus. Diese Phase ist der Versuch des Organismus, sich an veränderte Temperaturen, Lichtintensitäten und Luftdruckschwankungen anzupassen.
Der Hormonhaushalt muss von seinem Winterbetrieb auf sommerliche Anforderungen umschalten, was dem Körper einiges an Energie abverlangt und für Schlaffheit sorgt. Zwischen Jänner und April, besonders im März und April, ist dieser Zustand am ausgeprägtesten, während der Körper zwei bis vier Wochen benötigt, um sich komplett anzupassen.
Sich im Bett zu verkriechen, bringt leider nichts, auch, wenn das verlockend erscheinen mag. Der Schlüssel zur Überwindung der Frühjahrsmüdigkeit liegt vielmehr in der Anpassung der Lebensweise an die neue Jahreszeit.
Also: Runter von der Couch und werden Sie draußen aktiv! Wer sich nicht überwinden kann, ruft sich die Lieblingsmusik auf und tanzt einmal eine Runde durchs Wohnzimmer. Das bringt in Schwung, der Körper schüttet Glückshormone aus. Falls Stimmungstiefs auftreten, überwindet man diese am besten in Gesellschaft. Unternehmen Sie einen Kinoabend mit Freunden oder gehen Sie zusammen auf den Minigolfplatz.
Wechselduschen können dabei helfen, aus den Federn zu kommen. So machen Sie es richtig:
Frische Luft und Bewegung, zum Beispiel flotte Spaziergänge, Laufen oder Fahrradtouren, sind die wichtigsten Waffen gegen die bleierne Müdigkeit. Gartenarbeit oder Spielen mit den Kindern im Freien regt den Kreislauf ebenso an – und machen gute Laune. Auch weil das Sonnenlicht den Hormonhaushalt ankurbelt und dabei hilft, das Glückshormon Serotonin zu produzieren. Denn die Hormone sind in dieser Zeit des Übergangs in Aufruhr.
Ausgewogen essen, Vitalstoffe auffüllen!
Mit der richtigen Nahrung ist es möglich, den Energielevel zu steigern und dem Körper zu helfen, die Umstellung auf die wärmere Jahreszeit besser zu meistern. Frisches Obst und Gemüse müssen jetzt ganz oben auf der Einkaufsliste stehen. Sie sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen, welche das Immunsystem unterstützen und die Energieproduktion fördern. Besonders wichtig ist grünes Blattgemüse wie Spinat und Grünkohl, das viel Eisen und Vitamin C enthält.
Die 4-7-8-Atemübung hilft, den Sauerstofffluss zu verbessern, den Geist zu beruhigen und das Energieniveau zu erhöhen.
Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist ebenfalls entscheidend, um den Kreislauf zu unterstützen und den Stoffwechsel anzuregen. Ungesüßte Kräutertees wie Pfefferminz oder Grüntee bieten eine belebende Wirkung.
Bei wem die vermeintliche Frühjahrsmüdigkeit länger als zwei bis vier Wochen andauert oder nicht nur im Frühjahr auftritt, sollte zum Arzt gehen. Möglicherweise hat die Schlappheit andere Ursachen. Denn auch Erkrankungen wie Depressionen oder Schilddrüsenfunktionsstörungen können sich ähnlich bemerkbar machen.
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