Mehr als im Vorjahr

Blutiges Pfingsten: Vier Tote, Hunderte Verletzte

Österreich
26.05.2026 13:00

Hoher Blutzoll auf den Straßen am langen Pfingstwochenende: Deutlich öfter als im Vorjahr krachte es in Österreich – 636 Verkehrsunfälle wurden heuer gezählt. Dabei wurden 708 Menschen verletzt, ebenfalls ein deutlicher Anstieg. Vier Menschen – darunter ein Kleinkind – verloren ihr Leben.

Das Pfingstwochenende im Jahresvergleich: 

Unfallbilanz in Zahlen

  • 636 Verkehrsunfälle mit Personenschaden gab es 2026. Das sind um 159 oder 33,3 Prozent deutlich mehr als im Vorjahr (477 Unfälle).
  • Im heurigen Jahr wurden 708 Personen verletzt, um 150 (26,9 Prozent) mehr als zu Pfingsten 2025 (558 Verletzte).
  • Vier Personen starben bei Unfällen im Straßenverkehr – im Vorjahr wurden zwei Todesopfer gezählt. Es ist die höchste Zahl an Toten zu Pfingsten seit 2022. Damals starben ebenfalls vier Menschen.
  • Die geringste Zahl an Verkehrstoten gab es in den Jahren 2021 und 2024 mit jeweils einem Todesopfer. 
  • Die blutigsten Pfingstwochenenden finden sich 1979 mit 45 Toten, und 1984 mit 44 Toten.

Drei Tote in Niederösterreich, ein totes Kind in Wien
Sämtliche Todesopfer waren am Samstag zu beklagen, berichtete das Innenministerium am Dienstag: In Niederösterreich kamen zwei Motorradlenker (26 und 44 Jahre) und ein Pkw-Lenker (36 Jahre) bei Alleinunfällen ums Leben. In Wien wurde ein dreijähriger Bub von einem Wagen niedergestoßen und tödlich verletzt. Das Kind war mit einem Kinder-Tretroller am Gehsteig unterwegs, der Unfall geschah vor einer Garagenausfahrt.

Einen Anstieg gab es auch bei der Zahl der Temposünder: 64.828 Kraftfahrzeuglenker wurden registriert, ein Anstieg um 3,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (62.877).

Mehr Alko- und Drogenlenker
Auch betrunken und unter Drogeneinfluss setzten sich mehr Menschen ans Steuer als noch 2025. Alkolenker gab es 422, 2025 waren es 364 – ein Anstieg um 15,9 Prozent. 106 Drogenlenker wurden gestoppt, im Vorjahr waren es 96 (Anstieg: 10,4 Prozent). 

Und auch Führerscheinabnahmen und Fahrzeugbeschlagnahmungen  wurden vermehrt registriert. 330 Lenkern wurde der Schein vorläufig abgenommen, 2025 waren es noch 274. Zudem wurden landesweit zehn Fahrzeuge beschlagnahmt, im Vorjahr waren es sieben. 

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung