Der Großeinsatz nach dem Lkw-Unfall im Bereich der Flughafenabfahrt Schwechat wurde zwar gegen 18 Uhr beendet, die Auswirkungen auf den Verkehr waren jedoch bis in die Abendstunden massiv spürbar. Seit Mittag staute es sich auf der A4 kilometerweit zurück. Laut Augenzeugen sollen die Autofahrer im Stau sogar umgedreht haben und zurückgefahren sein.
Besonders betroffen blieben der Flughafenbereich sowie die Zufahrten Richtung Simmering und Wien-Zentrum. Am frühen Abend begann sich die Verkehrslage zwar etwas zu entspannen, von Entwarnung konnte jedoch weiterhin keine Rede sein. Auf mehreren Abschnitten herrschte noch immer sehr dichter Verkehr, stellenweise kam es weiterhin zu Stop-and-go und stockendem Verkehr.
A4 zwischen Fischamend und Flughafen teils gesperrt
Zum Einsatz zu Mittag wurden auch der Notarzthubschrauber „Christophorus 9“ sowie ein Intensivtransporthubschrauber (ITH) angefordert. Die A4 musste im Bereich zwischen Fischamend und dem Flughafen Wien-Schwechat im Bezirk Bruck an der Leitha gesperrt werden, teilte ÖAMTC-Sprecher Marc Römer mit.
Getränkedosen auf der Fahrbahn
Für zusätzliches Chaos sorgten laut Ö3-Verkehrsservice Hunderte verstreute Getränkedosen, die nach dem schweren Unfall überall auf der Fahrbahn lagen. Die Ladung wurde inzwischen geborgen, auch ein Bergekran der Feuerwehr kam zum Einsatz.
Grund dafür sind neben den laufenden Aufräumarbeiten auch mehrere gleichzeitige Baustellen und Fahrstreifensperren auf der Strecke. Für Autofahrer lohnt sich ein großräumiges Ausweichen: Eine Umleitung ist etwa über die B9 möglich, aber auch dort stockte der Verkehr am späten Nachmittag.
Lkw-Lenker in Fahrzeug eingeklemmt
Die Sperre der A4 in Richtung Wien nahm laut Polizeisprecher Stefan Loidl gegen 11.50 Uhr ihren Lauf. Seinen Angaben zufolge dürfte ein Lkw-Chauffeur im Fahrzeug eingeklemmt worden sein. Über Verletzte gab es vorerst keine detaillierten Informationen.
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