Vor 100 Jahren erfolgte die feierliche Eröffnung der Bahnlinie Pinkafeld-Friedberg. Die neue Verbindungsachse wurde rasch zu einem Symbol für den Anschluss des Burgenlandes an Österreich.
Am 17. Dezember 1888 wurde die Bahnlinie von Szombathely/Steinamanger über Rechnitz und Oberwart nach Alt Pinkafeld, auch Pinkatalbahn genannt, für den Verkehr freigegeben. Auf der 53 km langen Bahnstrecke verkehrten täglich drei Züge in beide Richtungen und die Fahrzeit von Pinkafeld nach Szombathely betrug 3 ¼ Stunden. Die Anbindung an das ungarische Bahnnetz brachte dem Bezirk Oberwart, insbesondere den Orten Oberwart und Pinkafeld, große wirtschaftliche Vorteile. 1903 erfolgte der Anschluss der Zweigbahn von Oberwart nach Oberschützen. Eine Angliederung an das österreichische Schienennetz durch eine Verbindung Pinkafeld nach Friedberg erfolgte trotz einiger Petitionen der Gemeindevertretungen des Bezirkes Oberwart nicht. Aufgrund der Ereignisse des Ersten Weltkrieges und des daraus resultierenden Zerfalls der Donaumonarchie unterblieben weitere Bestrebungen in diese Richtung.
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