Den Meistertitel in der Westliga am vergangenen Freitag fixiert, den TFV-Cup am Montag eingetütet – nun kann sich Wacker Innsbruck voll und ganz frühzeitig auf die Zusammenstellung des Teams für die Zweite Liga 2026/27 stürzen. Was nicht unbedingt einfach werden wird . . .
Mit einer Polonaise durch den Tivoli-VIP, mit großem Tohuwabohu durch die Innsbrucker Innenstadt – die Truppe von Double-Sieger Wacker ließ es nach dem verdienten 3:1 im Cup-Endspiel gegen die WSG Juniors richtig krachen.
Am Montag wurde auch Geschichte geschrieben: Mit den 10.288 Fans in einem Bundesländerpokal wurde ein neuer Zuschauer-Rekord aufgestellt – der so schnell wohl nicht wieder verbessert werden wird!
Das etwas „andere Gesicht“
Weil sich Wacker mit dem Premierensieg nach dem Zweitliga-Aufstieg vom Amateur-Fußball verabschiedet hat (nach den noch ausstehenden vier Westliga-Runden), in Zukunft (nur die Juniors) nicht mehr spielberechtigt ist.
Damit werden auch einige von der schwarz-grünen Truppe ade sagen müssen. „Ich glaube schon, dass wir fünf, sechs Neue im Kader sehen werden. Gestandene, solche, die uns gleich weiterhelfen werden“, ist Präsident Hannes Rauch überzeugt. „Unser ’Gesicht’ wird sich etwas ändern.“
Ein absolutes Muss – denn in „Liga zwa“ sind die Gegner andere als in den vergangenen drei Jahren. „Wir wollen ja in der kommenden Saison nicht nur mitspielen, sondern auch eine durchaus gute Rolle einnehmen.“
Dafür laufen die Planungen seit längerem. Und da haben auch Rauch und die sportlichen Verantwortlichen gemerkt, dass Wacker immer noch eine Nummer in Österreich ist. „Eine attraktive Adresse.“ Nur: In den „Unterhaus-Jahren“ war jeder Spieler bei einer Innsbrucker Anfrage dankbar – aber nun „fischen auch andere Klubs im Transfer-Teich“ mit.
Einen Goalgetter sucht jeder wie die Nadel im Heuhaufen, nach einem Regisseur wohl auch. Und einen spielstarken Defensivmann kann jede Elf gut gebrauchen. „Wir sind in guten Gesprächen. Das wird.“
Mit Los Angeles und Bayern im Hintergrund wohl machbar.
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