Einem verurteilten Straftäter in England könnte eine verlängerte Haftstrafe drohen, da er Selfies und Nachrichten aus dem Gefängnis versendet haben soll. Das britische Justizministerium bestätigte, derzeit eine entsprechende Untersuchung durchzuführen.
Der 2012 inhaftierte Straftäter habe Selfies aus seiner Zelle an Freunde geschickt und sei auf Facebook, Youtube und Whatsapp aktiv gewesen. Ein Sprecher des britischen Prison Service sagte dazu: „Wir tolerieren keine illegale Handynutzung im Gefängnis und Häftlinge, die erwischt werden, müssen sich darauf einstellen, länger hinter Gittern zu bleiben.“ PA zufolge laufen derzeit Durchsuchungen von Gefängniszellen.
Der in diesem Fall erwischte Gefangene wurde wegen eines rassistisch motivierten Mordes in London im Jahr 1993 zu lebenslanger Haft verurteilt. Unter bestimmten Auflagen können Verurteilte nach Jahrzehnten in solchen Fällen freigelassen werden. Neben dem Inhaftierten wurden in dem Fall vier weitere Männer festgenommen, allerdings nur ein weiterer verurteilt.
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