Islamisch verheiratet

Berlin-Attentäter Abdul B.: Spur nach Salzburg

Salzburg
27.07.2026 22:19

Die Horrortat von Berlin, als Abdul B. am Samstagabend in eine Menschenmenge beim Christopher Street Day in Berlin rast, sitzt auch den Österreichern noch in den Knochen. Die Ermittlungen der deutschen Behörden führen jetzt nach Österreich: Der Attentäter hatte eine Ehe nach islamischem Recht mit einer Salzburgerin ...

Als Abdul B. (21) am Samstagabend beim Tiergarten Berlin aufs Gas seines Kleintransporters drückt und willkürlich in eine feiernde Menschenmenge rast, steht die Welt still. Abdul B. tötet eine Frau, eine 65-jährige Mutter aus Polen. Abdul B. verletzt 16 Menschen schwer. Er wird tags darauf von Polizisten nach stundenlanger Fahndung in einer Kleingartensiedlung auf der Flucht erschossen.

Doch er hinterlässt nicht nur eine Spur der Verwüstung und der Fassungslosigkeit, der Trauer und der Verachtung. Er hinterlässt auch viele Fragen nach seiner Geschichte und der Genese seiner extremistischen, menschenverachtenden Einstellung.

Die Spur der deutschen Ermittlungsbehörden führt nun gar nach Österreich, genauer gesagt nach Salzburg. Laut Deutscher Presseagentur (dpa) soll Abdul B. von Mitte 2023 bis Sommer 2024 mit einer Salzburgerin verheiratet gewesen sein. Der tiefgläubige Attentäter Abdul B. soll bis zu fünfmal pro Tag gebetet haben, das Freitagsgebet soll zur Wochen-Routine gehört haben. 

Gleichwohl wurde Abdul B. radikalisiert, führte letztlich den islamistischen Terroranschlag in Berlin aus. Parallel zu den Ermittlungen wird Kritik an den Einsatzkräften und Behörden laut. Wie konnte Abdul B. Sympathisant der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sein und trotz Planung schwerer Gewalttaten auf freiem Fuß sein? 

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